Deutscher Musical Theater Preis - mit Astrid Reibstein und Dr. Olivia M. Schaaf
Shownotes
Am 16.11.26 wird der diesjährige Deutsche Musical Theater Preis verliehen - und ich hab mir in dieser Folge erklären lassen, wie und warum.
Die diesjährige Jury-Vorsitzende, Astrid Reibstein, und die derzeitige Vorstandsvorsitzende des Veranstalters, der Deutschen Musical Akademie, Dr. Olivia M. Schaaf, erklären alles rund um den Preis und stellen sich auch kritischen Fragen, wie den Umgang mit AI und Rechtfertigung gender-binären Preisen.
Herausgekommen ist eine sehr lehrreiche Folge über die Kunstform Musical und die Relevanz von Exzellenz-Auszeichnungen, neuen Musicalstoffen, Neutralität in der Kunst und zeigt eindrücklich wie viel mehr dazu gehört einen Solchen Preis ordentlich zu verleihen.
Shownotes: Alles von Musicalmasterclasss gibts hier
Die DMA udn den DMPT findet ihr hier
Das Europäische Jugend Musical Festival findet ihr hier.
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00:00:03: Willkommen in meiner Musical Masterclass.
00:00:08: Ich bin Jana, riesengroßer Musical-Fan und in diesem Podcast geht es um All Things Musical.
00:00:14: Das heißt Stücke aber auch die Analyse derer, die Komponistinnen, die Inszenierungen, Dramaturgie, Musik – alles was dazu gehört!
00:00:22: Mit meinen wechselnden Gästen tauche ich deshalb immer zu einem Stück oder zu einem Thema besonders tief ein und möchte dir damit das Genre Musical noch näher bringen.
00:00:31: Schön, dass du dabei bist!
00:00:32: Und jetzt viel Spaß mit dieser Folge von Janas Musical Masterclass.
00:00:37: So...und heute kommt endlich eine Folge zur Deutschen Musical Academy bzw zum deutschen Musical Theaterpreis.
00:00:45: der wird nämlich diesen November erneut verliehen und würdigt herausragende künstlerische Leistung des deutschsprachigen Musicals, also im Dachraum.
00:00:55: Ich spreche heute mit Astrid Reibstein – sie ist die Jury-Vorsitzende für dieses Jahr – und mit Dr.
00:01:00: Olivia Maria Schaaf, die Vorsitzende der Deutschen Musical Academy.
00:01:09: die aber schon sehr, sehr lange als Dramatur gearbeitet in Oldenburg am Theater für Niedersachsen inführt in Lübeck.
00:01:16: Und dieses Jahr hat sie wie gesagt den Vorsitz des deutschen Musicaltheaterpreises.
00:01:20: Dr.
00:01:21: Olivia Maria Schaaf ist Regisseurin und Theaterwissenschaftlerin die an der Neuköllner Oper, in der Kumpischen Oper Berlin, an der musikalischen Komödie Leipzig aber auch im Stratmannstheatern Essen gearbeitet hat.
00:01:33: Aber wie gesagt auch wissenschaftlich sich mit dem Theater auseinandersetzt und hier ihre Promotion an der Queen Mary Universität in London abgeschlossen hat bzw erhalten hat und dort sich mit dem Musical im deutschsprachigen Kulturraum auseinandergesetzt hat.
00:01:48: Musicals, an denen sie gearbeitet haben sind zum Beispiel Hello Again oder eine neue Adaption von Nineteen Eighty-Four George Orwell – das hätte ich auf jeden Fall richtig gerne gesehen!
00:01:57: Und der Deutsche Musical Theaterpreis ist eben der Musical-Preis, den es gibt im deutschsprachigen Raum.
00:02:04: Er wird am sechzehnten Elften dem TPM Kanzleramt verliehen und wir werden da jetzt mal so ein bisschen eintauchen.
00:02:09: ich versuch mal ob wir alles irgendwie abgedeckt bekommen.
00:02:12: Es werden insgesamt siebzen Preise verliehn.
00:02:15: Mich interessiert natürlich nicht nur wer sich da alles beworben hat und wie das ausgewählt wurde, sondern eher dass dahinter.
00:02:20: Wie immer also?
00:02:22: Wie ist zu diesem Preis kommen was wir davon haben und was wir alles lernen können was wie gesagt wie immer hinter den Kulissen abläuft um unser Lieblingsschore Das Musical weiter nach vorne zu treiben.
00:02:34: Ich freue mich sehr, dass Sie da sind.
00:02:35: Willkommen in meiner Musical-Masterclass!
00:02:38: Liebe Astrid, liebe Olivia wir duzen uns haben wir gerade abgemacht.
00:02:41: nur das hier niemanden verwundert trotz der ganzen akademischen Titel und so weiter.
00:02:45: ich starte immer super gerne mit einer quick fire round das bedeutet kurze Fragen die ihr schnell und spontan beantwortet.
00:02:53: ich würde jetzt ein bisschen pingpong spielen zwischen euch weil sonst sind wir schon mit einer Stunde durch wenn wir die fragen durchhaben.
00:02:59: Astrid was war denn das erste musical das du je gesehen hast?
00:03:02: Bewusst West Side Story.
00:03:05: Olivia, was ist zurzeit dein liebstes Musical?
00:03:08: Heute Cabaret
00:03:11: Es ändert sich täglich?
00:03:14: Super Antwort!
00:03:16: Astrid, was is die schönste oder besondere Musical-Erinnerung, die du mit diesem Genre verbindet?
00:03:22: Das darf auf der Bühne hinter der Böhne im Publikum wie auch immer gewesen sein
00:03:28: kann kein einzelnes Ereignis nennen.
00:03:31: Ich bin immer sehr, sehr glücklich wenn ich spüre wie wirklich was gemeinsam mit dem Publikum entsteht und ich Teil vom Publikums sein darf diesen Moment miterleben.
00:03:42: das passiert immer wieder.
00:03:44: Und passiert auch nur im Theater?
00:03:47: Ja.
00:03:47: Oli, wie hast du ein Musical Fun Fact für uns irgendwas wo wir einfach dankbar sind wenn wir es gelernt haben weil wir es vorhin nicht wussten?
00:03:57: Mein Musical Fun Fact ist, dass das Musical kein Genre ist.
00:04:02: Oh!
00:04:02: Ist das ein falsches Wort?
00:04:04: Ich habe ja lange hier falsch berichtet, okay.
00:04:08: Ja, Musical
00:04:09: ist ein...
00:04:11: Ein Medium oder eine Kunstform oder eine Bühnenform aber es ist kein Genres.
00:04:14: Rock und Pops sind Genre Aber Musical ist kein genres.
00:04:17: Okay
00:04:18: Kannst du dann den Begriff Genre kurz für uns definieren?
00:04:22: Für mich ist das sozusagen ne Unterkategorie die es in jeder Form von künstlerischen Ausdruck gibt, also in der Malerei gibt's Genre und Musik wissen wir gibt das Genre.
00:04:33: Aber es ist für mich wirklich eine Unterkategorie von einem bestimmten Medium und für mich ist das Musicales-Medium.
00:04:40: Das ist die Form wie wir die Bühne nutzen und innerhalb von diesem Medium gibt es Rockmusicals uns gibt PopmusicalS und es gibt ConceptMusicalS uns gibt BookedMusicals.
00:04:49: Das sind die Genre.
00:04:50: aber zuerst ist es ein Medium.
00:04:52: Ich liebe, das ist der beste Fun-Factor, der je gedroppt wurde.
00:04:56: Ich liebe den akademischen Einfluss.
00:04:58: Ich habe hier noch ein paar Fragen vorgestellt mitgebracht.
00:05:01: Schauen wir mal, weil wir noch kommen!
00:05:04: Astrid, dann kriegt ihr auch die schwere Frage was stört dich am Musical?
00:05:09: Ich glaube am meisten stört mich dass die deutsche Theaterlandschaft so geteilt ist und ich komme ja selber aus dem Schauspiel die professionelle Schauspielwelt, Musical quasi nicht oder nur als ja.
00:05:25: das macht man vielleicht nebenbei auch mal wenn man Geld verdienen muss wahrnimmt.
00:05:29: Das stört mich am meisten also eigentlich nicht am Musical.
00:05:32: trotzdem ist es meine Antwort.
00:05:33: ich sehe sehr viel Zuspruch bei Olivia weil das ist jetzt hier nur ein Audiopodcast das habe ich euch noch gar nicht gesagt.
00:05:38: Ich zeichne nur den Ton auf aber Olivia klatscht leise.
00:05:44: Dann gehen wir mal über zu den Fragen.
00:05:46: Vielleicht stellt ihr euch nochmal kurz vor Die Frage kriegt ihr jetzt beide Außerhalb der Deutschen Musikerakademie?
00:05:51: Astrid, was machst du jetzt gerade mit Musical?
00:05:55: Nichts.
00:05:56: Gut!
00:05:56: Sehr gut.
00:05:59: Da kommen wir hier gut durch.
00:06:01: Olivia, wie sieht's bei dir aus?
00:06:05: Ich bin Musical-Regisseurin und Theaterwissenschaftlerin und ich unterrichte an der UDK beim Studiengang Musical Show und mache als nächstes eine Dramaturgie Für die neugierende Opa für ein neues Musical.
00:06:20: Und dann inszeniere ich verschiedene, durch ganze Medien und durch alle Genre innerhalb dieses Musicals.
00:06:27: Wunderbar!
00:06:27: Ich hätte sehr viel Lust darüber mit euch zu sprechen.
00:06:30: Also Astrid, ich weiß sowas brauchen als Kramatogen unterwegs für viele Musicals.
00:06:34: aber jetzt leiten wir mal zum Thema über denn es geht heute um den deutschen Musical Theaterpreis in erster Linie der... Veranstaltet wird, überreicht von der Deutschen Musical Academy.
00:06:46: Vielleicht könnt ihr da jeweils noch ganz kurz sagen was eure Rolle mit diesem Preis und der Akademie ist?
00:06:52: Olivia jetzt darfst du mal anfangen!
00:06:53: Also ich bin in der Deutschen musical academy die diesen preis veranstaltet.
00:06:57: jährlich Bin ich eine der vorstandsvorsitzenden sein vereins.
00:07:01: ein getragener verein so ist das strukturiert mit Mitgliedern Und deswegen weiß ein vereines gibt es einen vorstand und da wurde ich Nächsten Februar.
00:07:11: Ja, Februar in den Vorstand gelegt.
00:07:14: Und Astrid du kümmert sich mehr am dem Preis?
00:07:17: Genau also der Vorstand kümmerte sich darum dass es den überhaupt gibt und wie genau der Rahmen aussieht können wir gleich noch genauer drüber reden und dann gibt es eine Jury die inhaltlich diskutiert jeweils jedes Jahr neu und ich war jetzt zwei jahrelang Vorsitzende dieser Jury.
00:07:35: Vielleicht
00:07:36: fangen wir mal ganz vorne an Zum wievielten Mal wird dieser Preis denn verliehen?
00:07:41: Und wie kam das überhaupt vom, wir hatten keinen in Deutsch und Deutsch sprachen Raum im Dachraum.
00:07:46: Und jetzt gibt es den schon richtig etabliert.
00:07:49: Uli, weißt du Bescheid?
00:07:52: Lass mich nachdenken!
00:07:53: Jetzt haben wir zwei Tausend sechsundzwanzig.
00:07:56: Das heißt ist der elfte ausgeführte Preise.
00:08:00: also der erste war sozusagen eine Veranstaltung wo es noch nicht die Kategorien gab dies heute gibt Und das war dann sozusagen, in den Fall des Jahrzehntes war der erste ausgeführte Preis und da gab es eine Pause.
00:08:13: Eine kleine Corona-Pause, zwanzigzwanzig.
00:08:16: Das heißt wenn meine sehr schlechten Mathisges mich jetzt nicht komplett im Stich lassen sind wir bei dem elften ausgeführten Preis verlangen dieses Jahr?
00:08:25: Genau!
00:08:25: Also so kam es zustande und das ist die Gründungsgedanke dahinter hinter der deutschen Musiker und Akademie und diesem Preis ist eben unter vielen, vielen anderen Aspekten auch die Förderung der Sichtbarkeit von neuen Musicalstoffen in deutscher Sprache.
00:08:42: Die wirklich von Deutschsprachigen AutorInnen und Komponistinnen für ein deutschsprachiges Publikum konzipiert und erstellt werden.
00:08:52: Und wenn wir jetzt vergleichen dieses Jahr wird es... groß aufgezogen oder jetzt eigentlich schon seit ein paar Jahren.
00:08:57: Es gibt eine große Livestream, es gibt die Veranstaltung, die man auch vor Ort besuchen kann.
00:09:02: Das wird finde ich auch medial mehr darüber berichtet als vielleicht vor fünf sechs Jahren noch war.
00:09:06: Kannst du uns mitnehmen wie war das?
00:09:07: Zwei Tausend Fünfzehn als das losging und wie hat sich denn jetzt doch erweitert dieser Preis?
00:09:12: Also zu Fünftin war ich noch nicht dabei.
00:09:15: Achso, warst du fünfzehnt dabei?
00:09:17: Ja!
00:09:21: Ich war damals Chefdramaturgin in Hildesheim, was ja bis heute das einzige Repertoire-Theater ist.
00:09:27: In Deutschland nicht im deutschsprachigen Raum aber in Deutschland mit einer eigenständigen Musicalcompany als Sparte.
00:09:36: Wie war das?
00:09:36: Kleiner
00:09:37: war es!
00:09:39: Es war sozusagen eine kleine Form von Branchen treffen sehr beäugt also auch aus der Branche.
00:09:47: Was soll denn das?
00:09:48: und ist das gut oder schlecht?
00:09:50: Ich meine, kann man bis heute trefflich darüber diskutieren.
00:09:53: Aber wenn man dann gerade etwas neu erfindet, dann kann man es ja wirklich auch nicht so richtig wissen was das bringt und was nicht.
00:10:01: Und ja also es war mehr ein nettes kleines Zusammentreffen und die mediale Aufmerksamkeit war entsprechend auch mehr Mittel.
00:10:10: Sowas muss ja wachsen und es wächst auch.
00:10:12: Also es verändert sich jedes Jahr ein bisschen.
00:10:14: manchmal gibt's Sprünge mit großen Neuerungen.
00:10:17: Jetzt dieses Jahr ist wieder relativ viel neu, das wird aber immer so weitergehen.
00:10:22: Das ist nichts was einmal in Stein gemeißelt ist und dann ist der Preis immer so wie einmal irgendwann ausgedacht.
00:10:28: ich glaube es könnte auch nicht funktionieren.
00:10:30: So jetzt kamen schon wieder zwei neue Begriffe um vielleicht noch auf dem Anfang.
00:10:33: du hast Spate genannt und Fach glaube ich.
00:10:36: jetzt sind wir gleich ganz durcheinander, aber es funktioniert schon.
00:10:40: Ja vielen Dank!
00:10:40: Borte bedeuten auch noch als wir wollen?
00:10:43: Ich bin Naturwissenschaftlerin selber von der Ausbildung, deswegen versuche ich sehr analytisch da ranzugehen und vielleicht ist das das falsche Verkunft.
00:10:50: Dann greife ich jetzt mal vorweg.
00:10:52: die Frage habe ich eigentlich eher fürs Ende geplant aber du hast es schon so gesagt Es geht auch immer weiter.
00:10:56: Was sind denn die Zukunftspläne?
00:10:58: Also was ist denn vielleicht auch... Vielleicht fangen wir sowieso an.
00:11:00: Was wollt ihr erreichen damit?
00:11:02: Und wenn ihr jetzt zehn Jahre in die Zukunft schaut oder elf Wenn wir jetzt die gleiche Zeit nach vorne blicken Wo steht dann Die DMA und auch Der Deutsche Musical Theaterpreis?
00:11:14: Also es gibt natürlich sehr subjektive Ansätze auch unter uns.
00:11:18: Ich glaube, wo wir aber auf jeden Fall hin wollen ist einfach wirklich die Aufmerksamkeit, die Sichtbarkeit für das neue deutschsprachige Musiker zu erweitern und dieser auch zu erweitern nicht nur in dass wir wissen, dass diese Stoffe passieren, dass sie öfter passieren, dass Sie an Zuspruch gewinnen sondern auch ein bisschen eine Aufmerksamkeit für die Wichtigkeit dieser Stoffe zu generieren innerhalb unserer Kulturlandschaft im deutschsprachigen Raum, dass das einfach ein ganz wichtiger Beitrag ist diese Stoffen und neuen Impulse zu haben als Ausgleich, als Balanceakt für das Repertoire was wir schon kennen.
00:12:00: Und ich würde sagen, wenn wir jetzt zehn Jahre in die Zukunft gucken.
00:12:03: Das ist sehr für mich ... Ich bin ja auch Produktionsmaus.
00:12:07: Für mich ist alles das zwei Jahre in der Zukunft schon gruselig.
00:12:12: Weil wir gar nicht wissen was da an ist!
00:12:15: Ich glaube,
00:12:16: der Wunschstraum ist es, dass die DMA durch den Preis wirklich dazu beitragen kann, dass es in Deutschland und auch in Österreich oder in der Schweiz etwas wie Musical Development gibt, wie es das am Broadway und am Westend gibt.
00:12:30: Das ist wirklich, das fehlt uns hier sehr und das ist sozusagen was wir wirklich, wo wir uns alle eigentlich sind.
00:12:39: Du meinst mit Development sowas wie so Workshop Konzepte?
00:12:42: Und auch das Fringe, was ihr ja auch schon mal gestartet habt in die Richtung?
00:12:46: Ja, also damit... Wir haben eine tolle Förderkultur in Deutschland, da bin ich auch sehr dankbar!
00:12:51: Aber diese Idee von Development und dass man da halt auch mal Geld reininvestiert oder dass man dann Haus für hat zum Beispiel oder ein Teil der Häuser, die wir schon haben und die schon finanziert sind.
00:13:02: Die wirklich dezidiert dafür existieren, dass neue Stoffe entwickelt werden.
00:13:08: Das ist für mich der Begründung.
00:13:09: Da empfehle ich gerade den Hörner nochmal die Folge mit Christoph Drehwitz.
00:13:13: Der hatte auch sehr viel für wie man dann künstlerisch oder die Person, die Berufsgruppen auch fördert.
00:13:17: dazu noch mal.
00:13:19: Ist er los geworden?
00:13:20: Und es war sehr spannend!
00:13:21: Okay das heißt jetzt gibt es diesen Preis, der wird im November verliehen.
00:13:25: Astrid was habe ich davon wenn ich den gewinne Ganz so gestießt mal gefragt.
00:13:31: Kommt schon an welche Kategorie?
00:13:33: Genau, genau!
00:13:34: Also naja ich hoffe viel Aufmerksamkeit auf die eigene Arbeit.
00:13:40: Ich hoffe interessante Fachgespräche innerhalb der Branche und einen wunderschönen Abend auch weil diese Preisverleihung jetzt mal unabhängig davon dass ein Preis natürlich für sich steht ein tolles Ereignis ist.
00:13:58: Das ist ja ein Exzellenzpreis, der Begriff ist gleichzeitig gruselig und großartig finde ich.
00:14:06: Das heißt nicht, dass die, die keine Preise gewonnen haben, nicht vielleicht Exzellenz sind.
00:14:11: Sondern es ist ja immer die Konkurrenz in dem einen Jahr und da muss die Jury Entscheidungen treffen und tut das wer nominiert wird.
00:14:20: Und dementsprechend ist das auf jeden Fall mal eine... eine deutliche Anerkennung aus Fachkreisen, zumindest mal von einer Gruppe von Leuten.
00:14:31: Und alles weitere kann sich daraus entwickeln.
00:14:33: und wenn es dabei hilft auch Namen bekannter zu machen beim Selbstmarketing-Hilft
00:14:39: usw.,
00:14:40: dann ist das doch wunderbar!
00:14:43: Ich
00:14:43: finde, dass es so ein kleiner Rattenschwanz von.
00:14:44: natürlich sind wir in einer Industrie unterwegs wo Aufmerksamkeit externe Validierung doch ganz wichtige Faktoren sind, also natürlich im Klischee für unsere darstellenden Kolleginnen aber auch für alle anderen.
00:14:59: Wir freuen uns wenn uns jemand sagt oh das hast du toll gemacht Schätzlein und dass da natürlich der Kreis entsteht, dass wir uns ganz viel Arbeit machen jedes Jahr zu schauen was haben wir denn alle toll gemacht?
00:15:13: Damit dann die Leute sich motiviert fühlen, etwas zu machen was im nächsten Jahr vielleicht auf die Liste kommt von Sachen wo wir sagen das hast du toll gemacht.
00:15:21: Das ist so ein bisschen der Effekt von einem Preis wenn man den auch größer und größer macht.
00:15:26: Total Motivation war mir noch gar nicht klar für alle Leute die einen gewinnen wollen weil es so viel Aufmerksamkeit bringt.
00:15:33: aber auch das Networking.
00:15:34: Man sieht erst welche Theater sich mit der Kunstform beschäftigen und wo man sich vielleicht austauschen kann.
00:15:42: Ich frage noch mal so offen in den Raum.
00:15:45: Ich würde mich jetzt, ich bin ein Musical-Fan und mache das aus Leidenschaft für diese Kunstformen was haben oder wie kann ich euch unterstützen?
00:15:54: Wie kann ich denn das supporten weil ich das toll finde dass hier dieser Raum entsteht für Musicals.
00:16:00: Also ich kann aus meiner Ecke sagen gerade was wir hier machen Dass du mit deinem Podcast eine Multiplikatoren bist Weil natürlich es gibt Es ist eine kleine Szene und wir merken auch immer, es ist eine Kleine Szene in Deutschland.
00:16:15: Und in der Österreichin der Schweiz.
00:16:16: aber trotzdem möchten wir natürlich alle Leute erreichen für die wir diese Arbeit machen und möchten ihnen das Gefühl geben dass wir uns sehr sehr freuen würden wenn sie Mitglied in der DMA werden, wenn Sie mit uns an diesem Strang ziehen.
00:16:28: also das ist es die größte Hilfe sozusagen Aufmerksamkeit generieren Und ja, und dann mit uns unsere Kollegen und Kolleginnen feiern.
00:16:37: Das ist das Schöne was wir machen dürfen!
00:16:39: Das ist der Preis den wir selber ausstellen.
00:16:42: Also ich wollte auch darauf hinaus es darf jeder Mitglied werden in diesem Verein Deutsche Musical Academy Fördermitglied oder wenn man halt hauptberuflich arbeitet am Musical so.
00:16:51: Das kann jeder machen und natürlich Livestreamtickets kaufen.
00:16:56: Also ich habe den sehr genossen letztes Jahr, da kommen vielleicht auch gleich noch drauf wie der geplant ist weil er letztes ja so unterhaltsam war.
00:17:02: Aber jetzt komme erst mal zum Kern der Arbeit Astrid!
00:17:06: Ich hab gelesen es haben sich forty-fünf Musicals beworben.
00:17:10: Wie schaut man denn forty-five Musicals um die überhaupt erstmal auszuwählen wie man dominieren darf?
00:17:17: Ja, das ist tatsächlich das was die natürlich die meiste Zeit kostet aber natürlich auch wahnsinnig spannend ist dass alle die in der Jury sind alle Stücke gesehen haben müssen sonst kann man nicht drüber sprechen.
00:17:32: Was wir also und da fängt schon an mit den Kompromissen die man in so einer Jury Arbeit macht wir schaffen nicht alle alles live zu sehen Ganz abgesehen davon, dass es manchmal auch Musicals gibt, die nur eine extrem kurze Laufzeit haben.
00:17:45: Dieses Jahr hat sich zum Beispiel eines beworben gehabt, das nur einmal aufgeführt wurde.
00:17:51: Also das ist natürlich selten aber trotzdem will nur sagen man schafft es oft nicht und ganz abgesen davon, daß alle in der Jury ja selber im Beruf stehen und eben das tatsächlich ehrenamtlich nebenbei machen.
00:18:11: was ganz großartig ist, aber natürlich dazu führt dass wir häufig gezwungen sind die dinge auf video anzugucken.
00:18:17: ich habe nach meinem studium gehofft das sich nie wieder theater auf video gucken muss sondern das immer live sehen darf für den Rest meines Lebens.
00:18:27: Das hat sich jetzt nicht bewahrheitet, aber natürlich sieht man auch auf dem Video schon eine Menge und es gibt dann einfach Punkte wo die wirklich live da waren, dass deren Bewertung oder deren Wahrnehmung mehr Gewicht bekommt in der Diskussion.
00:18:42: Darum logischerweise, weil die einfach im Live-Erlebnis... Also wer immer das noch nie gemacht hat einmal ein Stück live gucken und dann auf Video oder umgekehrt vielleicht besser umgekehren.
00:18:53: Dann weiß man sofort wovon ich grad spreche.
00:18:56: Genau ja!
00:18:57: Und das schafft man.
00:18:59: mit viel Enthusiasmus glaube ich also dass die Jurymitglieder, die ich jetzt in den zwei Jahren kennenlernen durfte.
00:19:05: Das wechselt jedes Jahr sind wirklich zeichnen sich dadurch aus, nicht nur unfassbar viel Erfahrung und Fachwissen in ihrem jeweiligen Bereich haben, die kommen ja aus verschiedenen Berufen.
00:19:20: sondern eben auch, dass sie dieses Engagement haben und die Neugierde gegenüber dem was da so läuft.
00:19:26: Also wenn ich am Anfang frage warum macht ihr das?
00:19:29: Dann sagen es eigentlich zwei große Punkte nämlich einmal der kollegiale Austausch, den man so intensiv ansonsten ja immer nur mit eigenen Projekten hat und
00:19:39: da hat
00:19:40: man dann ja immer auch gleich noch ganz andere Sachen zu tun Und hier ist es sozusagen ein bisschen neutraler, wie man sich austauschen kann und man muss nicht ständig irgendwie entscheiden was als nächstes passiert um dann die nächsten fünf Schritte vorzubereiten.
00:19:55: Und die Neugierde gegenüber dem was so entsteht das ist wirklich unfassbar was in deutschsprachigen Raum wie unterschiedlich das ist Wie viel entsteht Also dieses Jahr wirklich nochmal deutlich mehr Bewerbungen als letztes Jahr.
00:20:11: Aber letztlich auch, es ist ja auch völlig egal, selbst wenn man ein Fünfundzwanzigbewerber pro Jahr hätte.
00:20:16: Das muss man sich mal vorstellen durch Aufführungen also so im deutschsprachigen Raum jedes Jahr und die unterschiedlichsten Dinge, die unterschiedlichen Genres mit Produktionsbedingungen groß klein künstlerische Auffassung Es ist wirklich eine.
00:20:38: Es ist so toll, so viele unterschiedliche Dinge zu sehen und auch zu sehen dass die Frage ob eine Produktion groß ist oder klein in einem winzigen Raum stattfindet oder draußen.
00:20:49: Ob es ne Riesenhalle füllt mit zwei tausend Leuten im Publikum?
00:20:52: Oder ob das irgendwie eine kleine Produktion ist vielleicht ein Monolog wo dann keine Ahnung vielleicht fünfzig Leute ins Publikums passen und dann ist der Raum voll Und man kann froh sein, dass das Klavier noch reinpasst und dass das eigentlich nicht so wichtig ist.
00:21:11: Wenn es darum geht, wenn man sich dann anfängt, darum auszutauschen, darüber auszutauschen was fand man gut?
00:21:17: Was fand man nicht gut?
00:21:19: Das ist
00:21:19: alles
00:21:20: super, dass da ist und alles gibt es in ganz toll oder auch Sachen, die mal misslingen.
00:21:26: Auch das ist natürlich gibt es überall und es ist eben überhaupt nicht so, dass viel Geld gleich bedeutet gutes Ergebnis.
00:21:34: So, klar kann man mit Geld auch viel besser machen.
00:21:38: Das wissen wir alle die wir in diesen Produktionen stecken.
00:21:40: aber es ist kein Automatismus.
00:21:43: das sehen wir auch immer wieder an dieser Jury.
00:21:45: also Enthusiasmus und Spaß und Lust an der Auseinandersetzung Und vor allen Dingen auch Neugierde gegenüber dem Feld sozusagen
00:21:54: Ja total wichtig auch weil das höre ich auch in diesem Podcast in den vielen Gesprächen immer wieder dass natürlich die sicheren Bänke, die sich an Kisten oft gespielt werden und das eigentlich so viel noch da in den Schubladen steckt oder so.
00:22:09: In den Theatern aufgeführt wird dass das damit auch genau die Anerkennung bekommt.
00:22:13: ich würde noch kurz reagieren wollen auf das was du gesagt hast Das eigentlich sich jedes Stück egal wie groß zum Beispiel des Theater ist auch bewerben kann Was ja zumindest von den anderen großen Musical Preisen Die wir kennen die Toni C Oliveira Drama Desk Da sehr von abgrenzt.
00:22:28: Es war mir jetzt gar nicht so bewusst bis Du es gesagt hast dass es da keinen limit gibt Möchte jetzt aber erst mal drauf eingehen, dass du sagst man betrachtet diese Stücke dann neutral.
00:22:38: Gleichzeitig sagt ihr die Bubble ist so klein Man kennt sich und vernetzt sich über die Preise Und dann denke ich das ist wahrscheinlich ganz schön schwer Neutral zu bleiben.
00:22:46: oder wenn man hier die Regisseurin kennt und da den Komponisten oder wie seid ihr damit umgegangen?
00:22:53: Ja und kurz als Intersektion Das ist ja ganz klar.
00:22:56: also Ich glaube was ganz wichtig ist was wir uns auch immer wieder nach vorne rufen müssen ist In der Kunstbesprechung gibt es ja sowas wie Objektivität nicht.
00:23:05: Das ist alles, was wir besprechen in der Kunst.
00:23:09: aus unserem Subjektiv und unserer ontologischen Epistemologie raus aus unseren Päckchen und unseren Erfahrungswerten bewerten wir und schätzen die Sachen ein.
00:23:22: Und das ist glaube ich ein ganz wichtiger Faktor um zu verstehen einmal wie bereichernd diese Juryarbeit ist, aber auch wie natürlich dann kompliziert.
00:23:32: Weil da kommen sehr viele kreative, künstlerische Menschen zusammen, müssen dann ein Gremium bilden auf einen Jahr und zusammen sozusagen ein kollektives Subjektiv entwickeln.
00:23:48: Und das ist gar nicht so einfach!
00:23:50: Es ist aber auch gleichzeitig total schön und total spannend.
00:23:53: Also ich glaube, da sehe Ein Begriff, den wir ganz speziell greifen für diese Arbeit.
00:24:02: Der Begriff dann sozusagen nicht vor allem das beschreibt was wir in Astrozarbeit und die Jury als Gremium erarbeitet um eben diese Kollektivität zu erstellen diese Stoffe zu bewerben.
00:24:15: Ja danke sehr wichtig!
00:24:16: Genau das wäre tatsächlich auch mein erster Satz gewesen dass wir gleich also nämlich dass wir ganz viel mit diesen Begriffen umgehen In der Jury, ich habe noch kein Jury-Mitglied erlebt das nicht gesagt hat.
00:24:29: Ich möchte total gerne fair bewerten aber ich weiß gar nicht genau wie es geht und dann sage ich immer ja genau das müssen wir zusammen rausfinden weil es gibt nicht diesen einen Trick und dann macht man dann ist man fair.
00:24:42: Ich kann aber versichern dass das ein ganz großer Wille und auch eine Motivation ist fair zu sein.
00:24:49: Dann ist die Frage tatsächlich objektiv-subjektiv.
00:24:52: Wir werden alle für unsere Subjektivität eingesetzt und gleichzeitig wollen wir alle objektive sein, was kann das bedeuten?
00:25:02: Und ich glaube, der Trick ist in der Juryarbeit sich genau darüber immer wieder auseinanderzusetzen.
00:25:09: Das kann man nicht einmal allgemein besprechen und dann hat man das.
00:25:13: Das hat man nämlich nie.
00:25:15: Man muss es immer wieder neu denken und manchmal ist man so im Flow in Diskussionen, dass man auch mal nicht drüber nachdenken muss – das ist auch gut so!
00:25:22: Dann gibt's aber immer wieder Punkte.
00:25:24: Ich habe das ganz oft in derJuryarbeit, dass irgendwer sagt bei dem und dem Stück da hab' ich jetzt die und die Frage Ist das jetzt nur mein Geschmack?
00:25:37: Soll ich das überhaupt einbeziehen, dieses Gefühl oder nicht.
00:25:41: Oder diesen Gedanken, den ich da gerade habe und dann reden wir darüber.
00:25:45: Und letztlich entscheidet jeder und jede für sich selber.
00:25:48: Ich glaube aber die grundsätzlich die Idee dass man die eigene Bewertung erst mal in Frage stellt und überlegt wo die herkommt Das ist der Trick.
00:25:59: In der letzten Jury war ein Kollege, der in seinem früheren Leben schon mal in anderen Juris gearbeitet hatte.
00:26:05: Wo er tatsächlich sich auseinandergesetzt hat mit den Wahrnehmungsverzerrungen also auf Englisch Bayers ist es vielleicht einigen Leuten Begriff weil es ja inzwischen doch diverse Bücher darüber gibt auch so im populären Bereich.
00:26:21: Weil das wirklich spannend ist.
00:26:22: wir haben das jetzt nicht durchgearbeitet aber ich habe also wir haben dann Kollege war so netter was zusammenzustellen lesen wird, zumindest habe ich es rumgegeben und ich hab in den Diskussionen gemerkt dass das doch einige sehr beschäftigt.
00:26:36: Also zum Beispiel, sag mal zwei Beispiele damit das greifbarer wird.
00:26:40: ein Beispiel Ich kenne jemanden schon lange schätze die künstlerische Arbeit extremen und jetzt ist diese Person beteiligt an einer Produktion die sich bewirbt.
00:26:51: dann neige ich dazu.
00:26:53: oder kann es passieren dass ich dazu neige die Arbeit gut zu finden weil ich denke die ist ja immer gut.
00:26:59: Das heißt, es lohnt sich an der Stelle einmal kurz, sich selber in Frage zu stellen und zu überlegen.
00:27:04: Ist das jetzt wirklich diese eine Arbeit so wahnsinnig gelungen?
00:27:08: Dass die jetzt gegenüber den anderen kreiswürdig ist oder ist Mein Grundgefühl, das es sich hier durchschlägt.
00:27:18: Anderes Beispiel ... Ich gehe an zwei Abenden hintereinander ins Theater.
00:27:23: Ich sehe am ersten Abend etwas was ich überhaupt nicht gefallen hat und sehr am zweiten Abend etwas, was mir gut gefällt.
00:27:30: Dann
00:27:31: ist die menschliche Psyche so gepolt den zweiten Abend besser zu bewerten als er vielleicht gewesen wäre wenn ich auch schon was Gutes gesehen hätte also Diese Geschichten, man kann zwar nicht immer ständig sich selbst infrage stellen und ich glaube in der Juryarbeit ist es ganz wichtig eine Offenheit auch für solche Gedanken zu haben.
00:27:51: So dass man in der Lage ist oder auch miteinander eben diese Dinge auch bespricht.
00:27:57: Und natürlich ist man irgendwann einen Punkt wo es Entscheidung geben muss und dann wird abgestimmt und dann gibt das eine Entscheidung die steht dann halt so.
00:28:06: Ich finde, das ist auch von der DMA-Seite natürlich uns super wichtig.
00:28:10: Gerade wenn wir dann solche Inputs bekommen von anderen... Wir sind ja nicht die erste Verein oder die erste Preisveranstaltung wie eine Jürgen hat!
00:28:18: Da gibt es ganz viel Wissen.
00:28:20: und wenn eben Kollegen kommen und Kolleginnen dieses Wissen aus anderen Bereichen zu uns tragen, dann nehmen wir das natürlich so gerne auf weil genau das ist ja dann auch sozusagen von der Vereinsseite unsere Aufgabe.
00:28:30: was sind Stellwerke, was sind die Guidelines für die Jury, die wir erstellen können?
00:28:38: Gerade das, was Astrid beschrieben hat.
00:28:40: Dass am Ende muss eh eine Entscheidung gefällt werden und ist dann auch subjektiv.
00:28:45: aber wie können wir sozusagen Guardrails bauen dass diese Entscheidung so geführt wird, dass man möglichst reflektiert mit sich selbst und der Industrie und den Stücken mit diesen Stoffen umgeht?
00:28:56: Und ein anderes Beispiel dafür ist ja auch sehr bewusst schauen, wenn es kommt vor dass jemand in der Jury in diesem Jahr ehrenamtlich da dabei ist, vielleicht beteiligt es an einer Produktion die auch im Wettbewerb ist.
00:29:12: Dass da dann ganz klar getrennt wird dass diese Person natürlich zu dieser Produktion keine Bewertung abgibt sondern sich für diese Produktion aus dem Bewertungsprozess raus nimmt.
00:29:22: also das sind auch so Guardrails die ganz wichtig sind vor allem weil die Szene so klein ist da einfach ganz bewusste und menschlich reflektierte Regeln zu bauen.
00:29:35: Und ich möchte es noch ein bisschen konkretisieren, wenn eine Person aus der Jury beteiligt ist.
00:29:41: Dann verlässt sie den Raum sobald auch nur ansatzweise in die Richtung der Produktion gesprochen
00:29:48: wird.
00:29:49: Also verlässte regelrecht den Raum und wir haben ja alle Handys dann kann man die Leute ganz schön wieder reinholen, wenn das Thema vorbei ist.
00:29:56: Genau
00:29:57: und das ist wichtig!
00:29:58: Das hört sich vielleicht ein bisschen krass an aber
00:30:02: Ich würde sagen, ich weiß es eher so schätzen.
00:30:04: Weil man sonst diesen Preis wahrscheinlich weniger vertrauen würde in der Ansicht.
00:30:08: So na?
00:30:09: Ich möchte noch mal jetzt auf die konkrete Jury Arbeit hinaus, weil ich habe mich gestern gefragt und Vorbereitung wie würde ich das denn bewerten, so Musicals.
00:30:17: Ihr habt ja verschiedenste Kategorien.
00:30:19: Das sind glaube ich siebzehnt Stück.
00:30:22: Bin ich jetzt richtig... Siebzehn Kategurin!
00:30:24: Genau.
00:30:26: Mit Sonderpreis.
00:30:27: Und
00:30:31: dann habe ich mich gefragt, wie würde ich mich denn zum Beispiel auf... Sounddesign oder Komposition, sag ich mal beschränken.
00:30:38: Und dann habe ich versucht mich zu erinnern wie mich zum Beispiel gelernt hab Wein zu verkosten und sagt man jetzt trinkst du diesen Wein und nimmst nur die Süße.
00:30:45: wahr ist das süß genug?
00:30:46: Oder nicht?
00:30:47: für dich und weiß ich nicht Die Tiefe, die Farbe den Geruch, die Säure lässt du alles
00:30:51: raus.
00:30:52: aber wenn ich das aufs Musik übertrage da müsste ich jetzt dreißigmal gehen oder siebzehn Mal jedes dieser Musical sehen.
00:30:58: Das geht wahrscheinlich nicht.
00:31:00: Astrid Wie ist das Handwerk um sowas zu bewerten?
00:31:05: Das ist die große Frage, die wir uns auch immer stellen.
00:31:07: Ich glaube man kommt sehr schnell wenn man das erste Mal dann wirklich in dieser Funktion in einem Musical sitzt dahinter dass man merkt okay ich muss mehr.
00:31:19: Also ich weiß nicht, ob das alles so machen.
00:31:21: Aber für mich war es total klar, ich muss mehr Abschnitte bauen.
00:31:23: Eine Zeit lang höre ich jetzt mal nur auf die Tonqualität oder immer wieder konzentriere ich mich auf die Komposition.
00:31:33: Eine zeitlang gucke ich mir jetzt einmal nur die Kostüme an also weil ich die Dinge nur einzeln wahrnehmen kann wenn ein bisschen Zeit mehr gebe, die Dinge einzeln wahrzunehmen.
00:31:44: Da hilft natürlich professionell aus der Branche zu sein das heißt viel Seh-Erfahrung zu haben und deswegen häufig Dinge auch sehr schnell wahrnehmen zu können wenn man das dann schon sehr schnell einordnen kann was da so passiert.
00:31:59: Aber ich glaube, das ist absolut notwendig und da helfen natürlich dann nachher auch die Videos.
00:32:04: Wenn man sagt jetzt will ich noch mal mich vergewissern, dass man da nochmal reingucken kann gerade Also so Dinge wie Sounddesign, kann man natürlich vom Video überhaupt nicht abnehmen.
00:32:16: Das heißt da muss ich in der Vorstellung mir ein Bild von machen und dann kann ich aber vielleicht was anderes bisschen hinten überfallen lassen falls die Zeit nicht reicht weil es ein kurzes Stück ist und kann dann das Video noch mit zur Rate ziehen oder auch um mich zu erinnern hinterher.
00:32:33: Weil natürlich ist die Bewertung einmal im Moment.
00:32:36: also wir versuchen immer möglichst schnell nach dem Gucken schon mal was aufzuschreiben.
00:32:44: Aber natürlich ändern sich die Bewertungen dann auch möglicherweise im Laufe des Jahres, wenn man andere Dinge sieht und dann sagt, ah, wenn das da neun Punkte gekriegt hat, dann will ich dem anderen aber keine zehn geben sondern vielleicht die Relation
00:32:56: oder so.
00:32:57: Also wir geben die Punkte erst ganz am Schluss ab, wenn wir uns ein Gesamtbild machen können.
00:33:02: Es heißt auch, dass ist einfach Work and Progress
00:33:06: Sehr spannend, vielen Dank dafür!
00:33:09: Wir hatten es jetzt von den Kategorien und dieses Jahr habt ihr geändert zum ersten Mal.
00:33:13: Es war vorher immer bestes Musical weil ja so der große Preis wie sonst auch bei den Tonys und Olivier's... Und dieses Jahr gibt das beste deutschsprachige Uhr aufführung.
00:33:23: und wie heißt der zweite Preis?
00:33:26: Deutsche Erstaufführungen.
00:33:28: Nee, Urführung.
00:33:29: Ja, wovon ist die Erstausführung?
00:33:30: Gibt
00:33:30: drei beste in dem Sinne.
00:33:34: Erzähl uns noch, oder wieso kommt es dazu und was sind die Vorteile davon jetzt?
00:33:39: Im Vergleich zu einfach bestes Musical.
00:33:40: Das klingt ja so schön!
00:33:43: Also es ist natürlich, das sind Entscheidungen die nur vor meiner Zeit gemacht wurden aber ich begrüße sie sehr weil es natürlich ein bisschen genauer die Verhältnismäßigkeiten anspricht die in deutsch- wachen Musical gelebt werden.
00:33:57: Das eben natürlich auf der einen Seite die neuen, die komplett neuen Stoffe also die Erstauführung, die Uraufführung die es wirklich so vorher noch nie in dieser Form gegeben hat.
00:34:09: Aber dass wir natürlich dadurch, ich meine Deutschland ist das größte Importland für Musikerstoffe auf der Welt und das ist ein ganz großer Teil unserer Industrie, dass vor allem vornehmlich englischsprachige Stoffe hierher kommen übersetzt werden.
00:34:24: Das heißt, wir haben da eine riesige Berufsgruppe von unseren Kolleginnen, die übersetzt in der Innen sind.
00:34:33: Dass wir das wertschätzen dass wir sagen da ist ein riesiger Teil unserer Community den wir bisher nicht mit reinziehen konnten unsere Kategorien und dass das aber natürlich auch einen Großteil der Arbeitswelt für unseren Mitglieder erstellt.
00:34:50: Und da ist sozusagen das ist der Gedanke dahinter, dass wir mit dieser neuen Kategorie aufmachen oder inklusiv sind für Berufsgruppen, die wir vorher nicht inkludieren konnten.
00:35:05: Das machen wir dieses Jahr das erste Mal.
00:35:07: Ich freue mich sehr drauf aber ich meine, wir warten auf Zuschriften nach dem Preis würde ich sagen oder?
00:35:14: Ob sich das lohnt!
00:35:15: Ich gehe davon aus dass es nicht sehr lohnt.
00:35:18: Nun war... ich mochte ja tatsächlich die Bezeichnung vorher auch nicht so und bin sehr froh über die Änderung weil also Man muss sich das mal klarmachen, es werden dann ja auch Preise vergeben an Darstellerinnen und Darstellern.
00:35:35: Und dann hieß das vorher beste Darstelerin im Musical oder besser Darstella im Musical.
00:35:41: aber natürlich gibt es ganz viele Musical-Aufführungen die überhaupt sich gar nicht für den Preis bewerben können.
00:35:46: Schließt du vieler aus sonst?
00:35:48: Genau deswegen ist es absolut richtig dass jetzt genauer zu benennen was vorher auch schon sagt war aber halt nicht so im Titel zu finden.
00:35:57: Ich finde das gut.
00:35:58: Auch wenn der Titel ein bisschen länger ist und dadurch vielleicht viel länger zu grüffig,
00:36:03: aber dafür ist er richtiger.
00:36:04: In Deutschland möchten wir viele sehen!
00:36:05: Das kennen wir da, haben uns dran gebührt.
00:36:07: Es ist
00:36:07: so ein bisschen auch wie Revival gibt es ja sonst in den etablierten amerikanischen Preisen?
00:36:14: Und wir als Fans um nochmal auf die Kategorien und vielleicht eine Anregung... Kritik geht vielleicht zu weit, euch mitzugeben oder anzusprechen.
00:36:22: Wird oft gefragt wieso trennen wir Darstellerinnen noch nach Geschlechtern ein?
00:36:28: Weil erstens es gibt mehr als zwei Geschlechter und zweitens müssen sie nicht immer einen Mann und eine Frau sein die in diesem Jahr diesen Preis bekommen.
00:36:35: Und eine Idee die unter Fans lange schon gewünscht wird ist zum Beispiel nach der Art der Inszenierung oder der Aufwörung einzuteilen.
00:36:42: Zum Beispiel bester Hauptdarstellerin in einer Erstaufwörung eine Uraufführung, weil das ja auch wahrscheinlich für diese Person ganz andere Art von ihres Handwerk ist.
00:36:54: Wie seht ihr das?
00:36:55: Und glaubt ihr da ist noch Raum für Improvement, Olivier?
00:36:59: Also einmal nur... Weil ich bin bei dieser Diskussion ganz vorne mit dabei und ich finde es super, super spannend!
00:37:06: Ich glaube ein wichtiger historischer Fakt den wir uns nach vorne holen müssen, ist dass natürlich die binäre Aufteilung von diesen Kategorien ist in der Historie von Preisverleihung deswegen implementiert worden, weil best immer an Männer ging oder ein männlich gelesene Person.
00:37:27: Also da ist natürlich auch einfach sehr viel, wir haben vorhin über Vorbehalte, dabei ist es gesprochen dass da natürlich gesellschaftlich immer noch so viele Vorbehalten sind das es doch immer noch eine Tendenz gibt, dass wenn etwas das Beste ist, dass es eine männlich-gelese Person dann überdurchschnittlich bekommt.
00:37:43: Also das ist sozusagen die eine Sache, wo man sagt okay es war mal ein Korrektiv.
00:37:47: Heute fühlt sich gar nicht mehr so zeitgemäß an weil wir überall geschlechterdefinierende Kategorien auch hinaus sind vor allem in unserer Industrie natürlich.
00:37:56: aber dass sich immer wieder daran zu erinnern, dass es mal korrektiver ist glaube ich ganz wichtig.
00:38:04: dann haben wir ja auch in der Geschichte des Preises schon Beispiele wo non-binäre Personen oder geschlechterfluide Personen einer dieser Preise bekommen hat, wo wir dann auch von der DMA aus immer fragen wie möchtest du bis jetzt nominiert solltest du diesen Preis gewinnen?
00:38:19: Wie möchtes du das mit diesem Preis nennen?
00:38:22: Welche Pronomen möchteste benutzen?
00:38:24: also da gehen wir natürlich schon seit vielen Jahren drauf ein.
00:38:29: Die Kategorien ganz aufzubrechen in sozusagen eine genderfluide Kategorie ist glaube ich sind wir auch in unserer Industrie noch nicht weit genug um uns von diesem Korrektiv zu entfernen.
00:38:41: Total spannend.
00:38:41: Also ich habe gestern auch dann gedacht, wenn man hat, dann kriegen es bestimmt nur noch mit den Männern... Das war mein erster Impuls!
00:38:47: Weil das leider oft so ist.
00:38:48: Andererseits mir die Jury ist ja auch super über alle Gewerke und also von den Geschlechtern her über alles aufgeteilt.
00:38:55: könnte man sich das hier auch in die Richtlinien oder so setzen?
00:38:58: Ich glaube es gibt Optionen.
00:38:59: aber mega spannender Punkt Astrid wolltest du noch was ergänzen?
00:39:02: Ja ähm..also.
00:39:05: ich glaube tatsächlich Also im Sinne von der Preis verändert sich ständig oder auch im Sinne, wir haben so oft mit Fragen zu tun die man nicht abschließend klären kann.
00:39:17: Sondern immer nur für den Einzelfall.
00:39:20: und ich glaube das allerwichtigste ist es dass wenn nicht das nicht passiert, dass irgendjemand einen Preis bekommt und der Preis an sie oder ihn geht wenn die Person das aber gar nicht hören will oder das einfach nicht zutrifft Das kriegen wir aber hin, ohne gleich die Kategorien auseinander.
00:39:42: Ich sehe das auch so im Moment eher ein historisch gewachsener Behelf mit den beiden.
00:39:52: Wenn wir sie jetzt einfach so weglassen, dann vergrößern wir uns eher die Probleme.
00:39:56: von daher mal abwarten was in fünf Jahren ist.
00:39:59: vielleicht gibt es noch eine... Ja, eine gute Lösung oder die Lösung wird einen Schritt besser.
00:40:08: Aber natürlich ist das auch was wir in der Jury auch immer sagen und dann wenn es dann konkret wird und man konkret über Personen spricht, dann wird es glaube ich hoffe ich immer eine Möglichkeit geben dass es dann auch angemessen gepreist wird.
00:40:22: Also es ist ja schon mal total schön zu hören, dass das auf jeden Fall kein Ausschlusskristerium ist oder jemand nicht berücksichtigt werden kann.
00:40:28: Das ist ja...
00:40:29: Ein Gegenteil!
00:40:30: Habe ich auch nicht erwartet.
00:40:31: aber diese Idee finde ich immer so spannend Revival und Neunzenierung zu bewerten statt die zwei Geschlechter.
00:40:36: deswegen wollte ich mal mit Leuten sprechen, die mich auch in der Hand haben.
00:40:40: Jetzt habe ich schon ganz... Apropos Ausschlusskritärien
00:40:44: Es gibt noch was, was ich gerne erzählen wollte.
00:40:46: vielleicht darf ich das an dieser Stelle gerade weil's so schön zum Thema passt.
00:40:50: Es gibt noch ein weiteres Ding, das an der Jury-Arbeit so wahnsinnig spannend ist.
00:40:53: Nämlich die Frage was eigentlich ein Musical oder welche Ränder gibt es?
00:41:00: Also es kommt immer wieder vor dass wir Dinge sichten wo mindestens einige sagen aber das ist doch gar kein Musical und dann ist immer die Frage okay darf das im im Wettbewerb bleiben oder nicht.
00:41:14: Die Frage geht natürlich an den Vorstand, das dürfen wir Jury nicht entscheiden.
00:41:17: aber unabhängig davon der Vorstand hat da ja muss muss da auch was zu sagen und Wir kommen in den Debatten, selbst wenn man im konkreten Fall immer denkt ja das finde ich auch.
00:41:30: Das ist kein Musical.
00:41:31: Das passiert schon oder?
00:41:34: Ich finde dass es nicht professionelles Musical auch da.
00:41:37: also Es gibt Dinge Da denkt man okay Ist es vielleicht doch eher die Grenze zum zum Nicht-Professionellen.
00:41:43: Dann gibt es Dinge wo man sagt es ist eine Grenze Zum Kabarett ist es nicht Eher ein Kabarettabend.
00:41:48: dann gibtes Dinge Wo Man Sagt ist es Nicht Eigentlich Eine Operette?
00:41:52: So und je differenzierter wir diskutieren, desto klarer wird.
00:41:56: man kann keine allgemeingültigen Grenzen ziehen.
00:41:59: Sondern es wird immer Produktionen geben die sich genau in diesen Feld bewegen, die man so und so definieren kann.
00:42:08: Und ich find's total toll dass sich die alle bewerben dürfen und wie die alle mit im Boot haben.
00:42:15: also nicht nur von der Sichtweise aus ist doch cool wenn alle Musical sein wollen das kann doch nur gut sein sondern auch genau um zu sehen, dass es eben kein abgeschlossener Bereich ist.
00:42:30: So
00:42:30: und auch nicht in der Praxis, nicht nur in der Theorie.
00:42:33: also klar gibt's immer das schöne Argument Handlungstragende Songs sind ein Kennzeichen von Musical.
00:42:39: aber wenn wir in die Musical Geschichte gucken wollen wir gibt es auch welche wo das nicht der Fall ist und auf die wollen wir auch nicht verzichten.
00:42:46: so Die haben das Ganze sehr geprägt teilweise Insofern Als Jury hätte man immer so gerne klare Grenzen und Vorgaben.
00:42:57: Und ich finde es eigentlich super, wenn man die nicht hat!
00:43:01: Und dann einfach mal akzeptieren muss okay, wenn wir jetzt mal so tun als wäre es ein Musical.
00:43:05: was heißt denn das für unsere Bewertung?
00:43:08: Was fühlen wir dann?
00:43:09: Oder wie ist Gorky Theater?
00:43:11: und machen Koppout und sagen es ist almost a musical.
00:43:14: Ja, genau!
00:43:15: Oder Mysterical oder wie sie sich jetzt alle nennen wenn man die Nominierten mal durchgeht.
00:43:22: Die lese ich am Ende der Folge noch einmal vor.
00:43:24: Dann wissen auch alle wer nominiert ist.
00:43:26: Das sind jetzt also die ganzen Produktionen und das heißt es gibt jetzt pro Kategorie drei Nominierte... Und in der Regel,
00:43:35: außer wir schaffen das nicht uns auf drei zu einigen.
00:43:37: Manchmal müssen es vier sein, wenn man sagt nee von den Vieren können wir keinen einzelnen Rausch schmeißen und dann dürfen wir zum Glück auch vier nominieren.
00:43:44: Das ist aber die Ausnahme!
00:43:48: Das ist eine Mische aus der Jury und der Jüri-Bewertung.
00:43:52: Und unseren Mitgliedern, die alle... Also wenn man ordentliches Mitglied ist in der Deutschen Music Academy hat man das Recht mit abzustimmen für diesen Preis.
00:44:02: Und da bekommen alle unsere ordentlichen Mitglieder ein Abstimmungslink geschickt.
00:44:07: Früher war es noch auf Papier ganz spannend.
00:44:09: jetzt haben wir uns weiterentwickelt zu online.
00:44:16: und wo eben alle unsere Mitglieder zu jeder Kategorie dann eine Stimme abgeben können.
00:44:22: Und dann wird das Gemächste, die einzige Ausnahme davon ist die Kategorien, die mit Audiodesign und musikalischem Gesamtbild zusammenhängen weil wir da argumentiert haben dass das eben wie Astrid von schon gesagt hat über das Video nicht zu gewerten ist und dass das wirklich nur die Menschen machen, die das im Raum erlebt haben Und genau, aber sonst bei allen anderen Kategorien ist es zu fünfzig Prozent die Jury Bewertung und die Bewertungen.
00:44:49: Die Stimmen von unseren ordentlichen Mitgliedern.
00:44:52: Ich habe jetzt noch eine mini kritische Frage.
00:44:54: und dann gucken wir nochmal in den Ausblick weil die Kamera aus der Community.
00:44:57: ich hab gefragt und das ging jetzt viel rum.
00:44:59: Ihr habt bestimmt gesehen Der Umgang mit AI im Theater Video Design wurde teilweise auch mit nominiert bei euch.
00:45:06: vielleicht könnt ihr nochmal sagen wo da eure wie die Richtlinien sind, wie das berücksichtigt wird und wie man auch sicherstellt dass wirklich die inszenierende Person ausgezeichnet wird.
00:45:15: Und nicht eine AI vielleicht?
00:45:18: Also da sage ich mal von unserer Seite auf unsere Seite des Vorstands Das war jetzt einfach in diesem Jahr wirklich neu und da sage Ich auch ganz offen das hat uns überrascht Dass das so schnell jetzt Thema wird für uns und wir waren Nicht ausreichend dafür vorbereitet das sei ich ganz offen.
00:45:34: Wir haben sofort jetzt für die Anmeldung, für den DMTP-Siemundzwanzig.
00:45:39: Haben wir unser Anmeldeformular angepasst und habe ich zu sagen es gab ja auch von der EU eine Verordnung das eben diese Ausweis oder diese Auskunftspflicht besteht für Nutzung von generativer KI.
00:45:53: Das haben wir jetzt genauso implementiert und sagen hey wenn ihr euch mit eurer Produktion bei uns bewerben wollt Und ihr habt generative KI benutzt, ist es eure Verantwortung uns davon zu informieren.
00:46:05: Das hatten wir eben jetzt für diesen Preis nicht.
00:46:07: das heißt auch in der Produktion wo die KI vermutet wird haben wir keine Art und Weise das zu bestätigen.
00:46:16: Wir haben da sehr lange hin und her gedacht wie wir am besten mit umgehen und haben uns dann dafür entschieden es für diesem Preis noch so zu belassen.
00:46:24: weil Es ist besser für uns auch als Glaubwürdigkeit für den Preis und die Institution, dass wir sagen, wir implementieren neue Regeln weil wir daraus gelernt haben.
00:46:35: Ist besser als wenn wir im laufenden Wettbewerb und vor allem sehr kurz vor der Nominierung sagen ach wir ändern jetzt die Regeln, weil uns passt das nicht in
00:46:42: Kraft.
00:46:43: Also das setzt für mich eine fiesere Präzendenz, dass wir sagen Wir sind der Vorstand und können alle fünf Minuten wenn uns das so ist die Regeln verändern.
00:46:51: Das geht nicht!
00:46:51: Wir sind ein Verein und wir sind demokratisch aufgestellt auch mit Entscheidungen von unseren Mitgliedern.
00:46:56: Wie das sich jetzt weiterentwickelt?
00:46:58: Es ist so, dass sie einmal diese Selbstauskunft in den in der Anmeldung implementiert haben aber dass wir auch gesagt haben Dass wir Mitglieder aus der DMA eine Arbeitsgruppe gründen um dieses Thema wirklich aufzuarbeiten mit verschiedenen Perspektiven, auch mit verschiedenen Fachkenntnissen.
00:47:16: Wir haben sehr viele tolle Mitglieder die vor allem auch im Bühnenbild und auch im Kostüm bildtätig sind, die sich damit sehr, sehr viele Berührungspunkte haben aber natürlich auch in der Musikproduktion also überall wo KI jetzt als Thema reinfließt und uns wirklich mal mit diesen Leuten an den Tisch setzen und das wirklich durchkauen befunden dieser Arbeitsgruppe dann wirklich schauen, hey wie gehen wir denn damit um?
00:47:39: Was möchten wir vielleicht nach einer, einmal eine Unfrage machen mit unseren Mitgliedern und ausfinden was ist so das Meinungsbild dazu bis zu dem Schritt dass wir natürlich als Verein auch sagen können Wir stellen's zur Wahl unter unseren Mitglieder.
00:47:54: Ob das zum Beispiel ein disqualifizierender Faktor ist oder nicht.
00:47:58: Also das sind jetzt die Prozesse die durch diese durch diesen Bügerungspunkt ins Laufen gekommen sind Und ich meine, wir sind auch ein Verein wo sehr viele Menschen für entweder gar kein oder sehr wenig Geld viel Zeit investieren um sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und da sind wir halt einfach nicht so schnell wie wenn wir jetzt mit gut ausgestattete Institutionen werden.
00:48:21: Das heißt ne?
00:48:22: Da sagen wir auf jeden Fall haben wir mitbekommen dass es da Unmut zu gibt.
00:48:27: und jetzt spreche ich ganz persönlich als Olivia sage den kann mich sehr gut fachholziehen Und müssen jetzt schauen, wie wir fürs nächste Jahr und ab dem nächsten Jahr das besser machen können.
00:48:37: Ja vielen Dank für die Transparenz!
00:48:39: Also ich finde es auch sehr gut nachvollziehbar dass sie sagt, wir wollen glaubwürdig und zuverlässig bleiben und deswegen halten wir uns an unsere eigenen Regeln.
00:48:46: den Punkt kann ich besonders gut nachvorziehen.
00:48:50: Ganz ganz richtig.
00:48:51: Dann lass uns doch einmal auf die Nominierten schauen vielleicht ganz aus dem Bauch raus.
00:48:55: Astrid wer war denn die größte Überraschung für dich?
00:49:00: Ich wollte dich gar
00:49:03: nicht.
00:49:05: Das stimmt natürlich auch.
00:49:06: Also das
00:49:06: ist eigentlich gehört zu den wirklich, wirklich wichtigen Dingen der Jury-Arbeit über die Juryarbeit
00:49:12: nur in der Jürie zu sprechen.
00:49:14: Ja, hätte
00:49:14: ich jetzt noch kommen
00:49:15: können?
00:49:16: Das heißt wenn ich nächstes Jahr nicht mehr in derJury bin und dann eine Überraschung erlebe darf ich es auch sagen.
00:49:25: Insofern ja, Entschuldigung!
00:49:29: Das ist auch wichtig.
00:49:32: dazu erwähnen, dass ich als Vorstand habe keine Ahnung was in der Jury besprochen wurde.
00:49:39: Okay, dann gehen wir einfach gleich weiter.
00:49:42: Du sagtest eben viele Kolleginnen machen das ehrenamtlich mit wenig bis gar kein Geld dafür?
00:49:48: Wie finanziert sich denn überhaupt dieser Preis?
00:49:50: Weil der Preis ist auch nicht und hier leider wie man vielleicht sagen möchte die Ehrenpreise nicht.
00:49:56: Wie schafft ihr das denn trotzdem so ein großes Ding aus dem Boden zu stampfen?
00:50:01: Also durch die großartige und großzügige Hilfe von Sponsoren, von Fördermitgliedern natürlich.
00:50:08: Von unseren ordentlichen Mitglieder.
00:50:09: also die DMA in der Basisform finanziert sich durch die Mitgliederbeiträge.
00:50:15: Der Preis ist natürlich eine spezielle wirtschaftliche Herausforderung Und da haben wir ganz ganz ganz tolle und wertvolle Sponsoren Die jetzt auch teilweise schon das vierte des fünfte jahr dabei sind und uns einfach möglich machen dass wir diesen Abend auch so glamourös feiern dürfen, wie wir das gerade für dieses Medium richtig und wichtig finden.
00:50:35: Also da nochmal ein großer Shoutout an unsere Sponsoren für den Preis!
00:50:39: Vielen Dank für eure Akkus-Südigkeit.
00:50:42: Und wenn man sich diese Verleihung dann anschaut – am Eingangs hatte ich schon gesagt, jetzt können wir noch mal auf die eigentliche Verleigung dann zugehen, wenn wir über die Dominierten noch nicht sprechen können.
00:50:49: vielleicht mal eine Folge nach der Verleiung.
00:50:53: Also ich erinnere letztes Jahr diesen... Ich weiß gar nicht, was ich erwartet hatte von dem Livestreamer.
00:50:57: Aber es war Gesar Flake hatte das moderiert.
00:51:00: Das war unfassbar lustig.
00:51:02: und dann gab es immer dieses Show Ensemble des Rheinkamen wenn eine Laudatio beendet werden musste.
00:51:07: wie bei den Oscars kennt man das Orchester setzt ein und da kam einfach einen
00:51:11: Musical
00:51:11: Ensemble
00:51:12: auf die Bühne!
00:51:12: Und ich habe mich so gefreut können
00:51:14: wir wieder sowas erwarten?
00:51:16: oder wie schaut's aus mit der Preisverleihung?
00:51:19: Also ich verrate natürlich gar nichts.
00:51:21: aber ich sage mal ein bewährtes Prinzip, das natürlich wenn man dann mal einen Preis gewinnt und dann steht man da oben.
00:51:28: Und dann kommt man auch aus der Dankbarkeit gar nicht mehr raus und dann muss man noch den Mutti und dem Vati danken und dann fällt einem noch die Anekdote ein und eigentlich... Man fühlt sich da sowohl da oben dass man gar nicht gehen möchte und weil eben eine preisverladung klassisch sehr sehr lang ist wir haben viele kategorien muss man da so ein bisschen kleine dramaturgische Vehikel finden wie man diese reden etwas eingrenzen kann.
00:51:53: Natürlich wird niemand unterbrochen, wenn jetzt gerade vom toten Hund gesprochen wird.
00:51:56: aber wenn wir doch merken das vielleicht alles schon gesagt ist was gesagt werden muss dann werden Mechanismen gebaut um dann freundlich und humorvoll diese Menschen vielleicht doch zu motivieren Jetzt mal hinter der Bühne ihr Siegerfoto zum machen.
00:52:12: Und da haben wir auf jeden Fall wieder was eingepackt dieses Jahr.
00:52:16: Und wird es auch wieder Auftritte von den nominierten Musicals geben?
00:52:19: Weil das war ja auch total schön, dass wir endlich ein bisschen Einblick bekommen haben in diese Shows.
00:52:23: Ich sehe nicken und freue mich!
00:52:26: Das ist auf jeden Fall bewährte Traditionen, dass alle nominierte Produktionen einladen einen Show-Act zu machen.
00:52:33: Natürlich können nicht alle einen machen weil das wäre zu viel aber wir teilen das dann doch relativ fair auf.
00:52:40: Natürlich vor allem bevorzugt die, die in den großen Katerien seitlich im Zweifel beste deutsche Ersterführung und Uraufführungen nominiert sind.
00:52:49: Und dass da natürlich dann die Produktionen auch in der Regel sehr gerne sagen, ah ja toll, dann singen wir noch mal Nietzsche aus dem Stück und teiligen uns damit zum Material dieses Show
00:53:00: abends.".
00:53:01: Ich freue mich sehr drauf.
00:53:03: Vielleicht als abschließende Frage noch ganz kurz, ich habe jetzt schon ein paar Mal gesagt wir kennen ja die Tonys, wir verfolgen die Ullevis.
00:53:10: Wollt ihr überhaupt diesen Vergleich?
00:53:11: oder sagt ihr wie sind ein anderes Medium andere Sprache anderer Raum?
00:53:15: Wir haben kein Broadway, kein West End.
00:53:17: Wie steht ihr dazu wenn ich das so sage?
00:53:20: Also natürlich wenn jetzt Neil Patrick Harris sein würde dass er jetzt nach Deutschland käme und unsere Show auch mal moderiert, dann würden wir natürlich sagen ja natürlich weil wir sind ja die deutschen Tonys.
00:53:32: Ich glaube dass wir uns diesen Vergleich auch in der Größe nicht ganz
00:53:36: anmaßen können.
00:53:39: ich glaube was auf jeden Fall vergleichswürdig ist das wir ein Branchen-Event sind was er die Tonys oder die Oliviers auch sind Um sagen wir nicht nur oder nicht generell um die Vox Populis geht, sondern wirklich um die Bewertung durch Piers.
00:53:57: Also durch die Leute mit dir in der Branche arbeiten.
00:54:02: Das ist auf jeden Fall ein Vergleich, der steht aber sonst ich meine also Royal Albert Hall und TP natürlich auch
00:54:11: Vergleichbar.
00:54:14: Ist praktisch, also ich meine sag mir die Unterschiede, sagen wir wo sie sind.
00:54:19: Ja im TV war ich schon mal in der Royal Albert Hall noch nicht,
00:54:21: dass er
00:54:22: eigentlich gut ist.
00:54:24: Der Besuch nur uns nicht!
00:54:26: Hat denn eurer Preis?
00:54:27: Das ist so ein Glas Trophä auch einen Namen sowie der Tony oder so...
00:54:40: Ich meine, ich finde das Preise sein sehr schön.
00:54:42: Weil es sind ja die drei Spaten... Also diese Dreifaltigkeit von Gesangspiel und Tanz.
00:54:50: Und vielleicht nehmen wir das mal zum Anlass ob wir uns da einen Namen ausdenken aber bisher ist es der Dimm-Dimm.
00:54:58: Aber dass mit der Dreifältigkeit finde ich sehr schön!
00:55:00: Das war mir auch noch nicht bewusst.
00:55:01: Das ist ein guter Fun Fact den man am Anfang hätte droppen können.
00:55:05: Aber deiner war auch schön.
00:55:09: Es ist nicht so religiös, wie sich das anhört.
00:55:11: Aber unsere Religion ist halt Show.
00:55:14: Eure Religionsshow?
00:55:15: Okay!
00:55:16: Vielleicht meine auch... Jetzt habe ich ganz viele Sachen gefragt.
00:55:20: Astrid du hast auch gesagt was dir noch wichtig war zu erzählen.
00:55:23: gibt es etwas dass dich übersehen habt wo ihr jetzt sagt Mensch du hättest ja gar nicht erwähnt.
00:55:27: DAS
00:55:30: Ich glaube nicht.
00:55:31: also mir war es total wichtig darauf hinzuweisen versuchen fair und offen, um im Interesse der Branche diesen Preis auszuführen.
00:55:46: Und dass es da ein ganz bestimmtes Regelwerk gibt für uns.
00:55:51: Dass wir uns einfach freuen, natürlich je mehr Leute aus der Bransche zu uns als Mitglieder dazu kommen, desto mehr Raum haben wir das wirklich für alle zum signifikanten Event zu machen!
00:56:02: Wo können wir den Euer schaffen sehen?
00:56:04: Wenn ich jetzt sage, oh Mensch, Olivia klingt ja wirklich top modern.
00:56:07: Ich würde so gerne sehen was du sagst das eben.
00:56:09: Neuköllner Oper ist dein nächstes Projekt!
00:56:11: Die nächste Premiere ist am sechsohnzwanzigsten November in der Neuküllner Oper mit einer Musical-Adaption von George Orwell's Nineteen
00:56:19: Vierund
00:56:20: Achtzig und dann ist auch das Stück was sich vor zwei Jahren inszeniert hat Hello Again das Jukebox Musical mit den Hits von Howard Cattendale ist ab Anfang, die fangen an in Wien glaube ich und dann über ganz viele Städte in Österreich und Deutschland und der Schweiz.
00:56:42: Und das liegt mir auch seinem Herzen.
00:56:45: Das ist eine sehr schöne Arbeit geworden mit ganz hastigem Darstellenden.
00:56:52: sich romantisch fühlt.
00:56:54: Romantisch,
00:56:55: auf mich schön!
00:56:56: Vielleicht ja dann irgendwann auch nachdominiert.
00:56:59: Astrid wo sehen wir deine Werke zur Zeit?
00:57:03: Tatsächlich gar nicht mehr.
00:57:04: ich habe vor kurzem den Beruf gewechselt und bin jetzt nicht mehr Dramaturgin sondern arbeite bei der Zidervorkünstlervermittlung für dem Bereich Schauspielbühne Genau.
00:57:15: Das heißt, man kann mich jederzeit anrufen als Schauspielerin und Schausspieler.
00:57:19: für die Musical-KollegInnen sind allerdings meine Kolleginnen aus der Musical-Sparte über de Zitterfrau zuständig.
00:57:25: Genau so wichtig!
00:57:26: Und ich wollte dich jetzt auch nicht bloßstellen oder so.
00:57:29: das ist natürlich auch essentiell damit die Leute vermittelt werden.
00:57:32: zu den Leuten Na ja, das eine geht so Hand in Hand.
00:57:36: Oder ihr braucht die Darstellen?
00:57:37: Wir brauchen die Stücke!
00:57:38: Das ist ja ein Gefüge.
00:57:40: Das haben wir heute auch gelernt, dass da irgendwie alle Sachen zusammengreifen.
00:57:44: Ich kann nur sagen ich bin wahnsinnig froh, dass wir so einen Preis haben.
00:57:47: Auch, dass ihr euch die Zeit genommen habt.
00:57:49: Ich freue mich sehr auf die Verleihung.
00:57:52: Kann vielleicht auch noch berichten.
00:57:53: Vera Bodden und Alex Mecher waren schon bei mir und die haben gesagt der Preis hat denen so geholfen, dass sie jetzt spontan eigentlich diese Tour dieses Jahr mit die weiße Rose aus dem Boden gestampft haben weil groß war, also vielleicht noch mal auch als Motivation Astrid davon hattest du auch gesprochen.
00:58:09: irgendwie schön was das doch bewirken kann.
00:58:11: Jetzt wollte ich schon wieder sagen für unser Genre ist falsch für unsere Kunstform.
00:58:15: vielen Dank dafür!
00:58:17: Das werde ich so ein halbes Jahr falsch machen dann lernen und entlasse euch jetzt es war ja auch alles ehrenamtlich in den Feierabend.
00:58:30: Ja, da gehört also ganz schön viel dazu zu so einem Musical-Theaterpreis.
00:58:35: Das war mir natürlich irgendwie bewusst aber wieder nochmal herangegangen wird das eben nicht und ich freue mich sehr dass wir lernen konnten wie die Juryarbeit funktioniert wie sich der Verein die DMA zusammensetzt.
00:58:46: Ich glaube oder nach meiner Wahrnehmung jetzt auch wie gewissenhaft das Ganze funktioniert.
00:58:50: Der Umgang mit der Eide ist viel durch Social Media gegangen zumindest in meiner Bubble Aber auch die Geschlechterrollen, diese Art von ich grenze jemandem auswendig nur über Uraufführungen statt auch über Erstaufführungen, Spreche oder Bewerte.
00:59:04: Den Bias den unconscious Bias dem man mit drin hat und Ich bin sehr froh dass da so umfänglich drüber bedacht wird damit wir uns irgendwie...ich war mir auch sicher aber das will jetzt verstehen wieso wir uns zu sicher sein können dass dieser Preis so gut er kann arbeitet.
00:59:27: Ich freue mich ganz besonders, heute mal wieder ein bisschen Werbung zu machen.
00:59:30: Ich sage das immer wieder.
00:59:32: Ehrenamtliches Musical darf umsonst zu mir im Podcast und Paul hat mir geschrieben und mich aufmerksam gemacht auf das Cottbuser Kindermusical die in Zusammenarbeit mit dem europäischen Jugendmusicalverband das Jugendmuscle Festival.
00:59:51: Dieses Festival verbindet junge Menschen über Musical, also über unsere Genere und investiert damit in deren Ausbildung im Fach Musical.
00:59:59: Und trägt somit zur Entwicklung der jungen Menschen bei Über Musical über die Ländergrenzen hinweg.
01:00:07: Alle Musical-Vereine können sich mit ihren aktuellen Produktion dort bewerben aber selbst Einzelpersonen und Einzelteilnahmen sind herzlich willkommen an diesem Festival das im Oktober.
01:00:22: Generell ist also der Ansatz hier die frühzeitige Talentförderung und ich finde das so herzerwärmt, dass jemand mit so viel Elan ein Festival nach Deutschland holt.
01:00:33: Nach Cottbus und eben unsere nachwachsende Musical-Fans supportet und hier den Raum gibt über's Musical zusammenzuwachsen.
01:00:41: Vielleicht schaffen wir es auch eine ganze Folge zu diesem Festival und auch diesen europäischen Jugendmusicalverband aufzunehmen – das kannte ich vorhin noch nicht, find' ich mega spannend!
01:00:50: Schaut auf jeden Fall mal vorbei, ich hab die Infos dazu in die Show notes gepackt.
01:00:59: Und jetzt kommt für euch wie versprochen noch einmal im schnell durchlauf alle Nominierten des deutschen Musical-Theaterpreises.
01:01:08: Beste Uraufführung der Schimmelreiter das Mystery Musical von Spotlight Musicians!
01:01:13: Grand final vom Theater Basel und wir sind am Leben.
01:01:16: das Berlin Musical vom Theater des Westens.
01:01:20: Beste deutschsprachige Erstaufführung, Mrs.
01:01:22: Doubtfire das Musical, Roald Dahls Matilda.
01:01:25: das Musical der Bühne Baden und zurück in die Zukunft von Stage Entertainment.
01:01:30: Das beste Revival!
01:01:31: Die Tagebücher von Adam und Eva am Theaterhof Rudolf Der Letzte Kuss, indem Gerrit Herics von der letzten Folge gerade mitspielt, Festivalhaus Neuschwanstein und vermisst was geschah mit Agatha Christie am Theater für Niedersachsen.
01:01:45: Beste Komposition Im Kathielle Theater Datteln, Juhao Goh.
01:01:53: Die Schimmelreiter des Mystery Musicals von Spotlight Musicals Dennis Martin im Auge des Sturms.
01:01:58: förderverein Chiris.
01:01:59: Musiktheater und Kulturförderung führt von Nick Schilling.
01:02:03: Bestes Buch der Schimmleiter Dennis Martin Christoph Gillo und Kevin Schröder.
01:02:09: Den kennen wir zum Beispiel von Hamilton.
01:02:11: East Side Story a German Jusical Aus dem Maxim Gorky Theater, mit Juri Steinburg verantwortlich für das Buch.
01:02:19: Grandfinal am Theater Basel.
01:02:21: Jan Dworzak und Philipp Stölzel.
01:02:24: Wir sind am Leben des Berlinmusicals.
01:02:26: Peter Platt, Ulf Leo Sommer Lukas Niemcek und Franziska Kurobka.
01:02:31: Bestelit-Texte Die Mitte der Welt am Landestheater Linz von Niklas Wagner im Auge des Sturms Nick Schilling.
01:02:38: wir sind am leben.
01:02:39: das berlin musical.
01:02:40: Peter Platte und Ulf Leosommer.
01:02:42: Bestes musikalisches Gesamtbild in einer Uraufführung.
01:02:45: Der Schimmelreiter Dennis Martin, Frank Holmann, Marian Lux und Fabian Kampa, Grand-Final Thomas Wiese, Dirigent Max Knoth, Arrangements & Orchestrations und Christoph Israel, Kompositionen & Orchestration.
01:02:57: Wir sind am Leben.
01:02:58: das Berlin Musical.
01:02:59: Peter Platte, Ulf Leo Sommer, Joshua Lange, Schei Kohlen, Casper Hackfield und Dominic Franke.
01:03:06: Beste Regie in eine Urafführung der Schimmleiter Simon Eichenberger.
01:03:11: Die Mitte der Welt Caroline Gabel.
01:03:13: East Side Story A German Jusical Lena Brasch und Grand-Final Philipp Stölzl.
01:03:18: Beste Choreografie in einer Uraufführung.
01:03:20: Aschenbrödelstraum Der Volksoper Wien.
01:03:22: Alex Frey K.P.
01:03:24: Fucking Diem.
01:03:25: Kamertheater Karlsruhe von H.K.
01:03:27: and T. Aslan Der Schimmelreiter Simon Eichenberger.
01:03:30: Wir sind am Leben.
01:03:31: das Berlin Musical Jonathan Hoher.
01:03:34: Bestes Bühnenbild in eine Urafführung Aschenbrödelstraum, Falko Heroldt der Schimmelreiter Charles Quigging fürs Bühnenbild Mechell Balgerwee Video Design.
01:03:45: Grandfinal Philipp Stölzel Franziska Hamm.
01:03:47: und wir sind am Leben.
01:03:49: Adam Nehe fürs Buhnenbild Lukas Nimsek Bühnbitt.
01:03:52: Konzeption Edmund Brown für die Projektion.
01:03:55: Bestes Kostümbild und Maskenbild in einer Ohrführung.
01:03:59: Der Schimmlreiter Alice Wallachek.
01:04:02: Kostüme Aike Quirmbach.
01:04:04: Maske Farm der Tiere, das Musical Lars Lindhoff, Grandfinal Kathi Maurer.
01:04:10: Bestes Lichtdesign in einer Ohr-Aufführung.
01:04:13: Grandfinaal Cornelius Hunziker Simsalabim Das magische Leben des Dr.
01:04:17: Schreiber an der Staatsoperette Dresden Uwe Münich.
01:04:20: Wir sind am Leben.
01:04:21: das Berlinmusikel Tim Deiling.
01:04:24: Bestes Tondesign in eine Ohraufführung.
01:04:26: Tausend und Eins des Kammermusikels.
01:04:29: Theaterdatteln Daniel Müller Tischlein Dektig, die Brüder Grimmfestspiele in Hanau Sebastian Heil und Sebastian Ries.
01:04:36: Wir sind am Leben.
01:04:37: Florentine Bierwisch.
01:04:39: Beste Hauptdarstellerinnen einer Uraufführung.
01:04:41: Das Glück ist eine Orange.
01:04:43: Sinaiko.
01:04:44: das Musical Am Landestheater Deadmold.
01:04:46: Sandra Leidner als Franziska Hinckler.
01:04:49: Tischlein Dektich.
01:04:50: Sofia Euskirchen als Dabra Cabrana.
01:04:53: wir sind am leben.
01:04:54: Selena dos Santos als Nina Fröhlich.
01:04:57: Bester Hauptdarställer in einer Urafführung Tausendot-eins das Kammermusical, Pascal Schirken als Jona.
01:05:04: Kabel fucking Diem, Jendrik Siegwart als Ben.
01:05:07: Wir sind am Leben.
01:05:09: Markus Spagel als Mario Fröhlich Weste Nebendarstellerin in einer U-Aufführung.
01:05:15: Aschenbräudels Traum.
01:05:16: Ruth Brauer Quarms als Mutter Madame Francine.
01:05:19: Das Glück ist eine Orange Sinalkurt aus Musical Brigitte Bauma als Emma Puhlmann die Mitte der Welt Elvin Karakourt als Cat Bester Nebendarsteller in einer Ohrführung.
01:05:31: Das Glück ist eine Orange, Patrick Zieslik als Michael Brandt, Grandfinal Camillo Gutham als Philippe Durant, Philippe Duran wahrscheinlich?
01:05:40: Wir sind am Leben, Nick Breidenbach als Günther Westphal, Schleicher und der Sonderpreis der Jury, der Schimmelreiter Markus Schabbing, Puppenregie Roger Titley, Pappendesign Christopher Dedrich, Antonello Papagano und Robin Schell – Puppenspiel.
01:05:59: Und dann gibt es ja noch zwei Sonderpreise, den Craig Simmons-Preis an die Uckermärgische Bühnen Schwedt und den Ehrenpreis an Kim Doody eine Choreografin.
01:06:09: Und damit bleibt mir jetzt nur noch euch zu danken fürs Zuhören!
01:06:14: Ich freue mich schon auf die nächste Folge – bis dahin geht ins Musical, geht ins Theater!
01:06:19: Vielen Dank, eure
01:06:25: Jana!
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