Musical-Regie - mit Christoph Drewitz

Shownotes

Christoph Drewitz prägt seit über 20 Jahren das Deutsche Musical - als Casting Director, künstlerischer Leiter, Autor, Gründer, Produzent, aber vor allem auch als Regisseur. Zu seinem Schaffen zählen Werke wie Ku’damm 56 & 59, Fack ju Göhte, die deutschsprachige Uraufführung von the last 5 years und Wonderland, Lotte der Wetzlarer Festspiele (Nominierung Deutscher Musical-Preis), und und und.. Ich habe mir das Handwerk Regie ausgesucht und spreche mit ihm darüber, wie man Musical-Regisseur wird, wie man inspiriert bleibt, die Gewerke unter einen Hut bringt, und Stücke wieder in neue Formen presst. Außerdem erklärt er, wie wichtig die Nachwuchsförderung ist und wie man professionell dafür sorgen kann.

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00:00:06: Willkommen in meiner Musical-Masterclass.

00:00:08: Ich bin Jana, riesengroßer Musical-Fan und in diesem Podcast geht es um All Things Musical – das heißt Stücke aber auch die Analyse derer, die Komponistinnen, die Inszenierungen, Dramaturgie, Musik Alles was dazu gehört.

00:00:22: Mit meinen wechselnden Gästen tauche ich deshalb immer zu einem Stück oder zu einem Thema besonders tief ein und möchte dir damit das Genre Musical noch näher bringen.

00:00:31: Schön, dass du dabei bist!

00:00:32: Und jetzt viel Spaß mit dieser Folge von Janas Musical Masterclass.

00:00:48: Künstlerischer Leiter, Associate Director, Associate Casting Director.

00:00:53: Casting director all diese verschiedenen Berufsfelder die wir schon mal

00:00:57: vielleicht

00:00:58: irgendwie in einer Folge gehört haben und mit ihm werde ich heute Mal schauen wie viel wir schaffen von seinen Berufsgruppen abzudecken.

00:01:06: er hat an so vielen Produktionen schon gearbeitet.

00:01:09: Ich habe hier mal jetzt eine grobe Liste Eine unvollständige für euch damit ihr euch vorstellen könnt wie groß Sein Werk eigentlich schon ist.

00:01:16: also angefangen vom künstlerischen Leiter bei drei Musketieren.

00:01:20: Mama Mia, ich will Spaß!

00:01:21: Ich war noch niemals in New York.

00:01:23: Das ist der Kinky Boots.

00:01:24: Rocky hat bei den Festspielen in Wetzlar viel gearbeitet und wurde dort zum Beispiel für die Arbeit an Lotte auch mit dem Deutsche Musical Award nominiert.

00:01:34: Er war selber Vorstand der Deutsche Musical Akademie und hat sogar im Jahr auch ein Award für The Wave, also die Welle in Linz mit nach Hause genommen.

00:01:43: Er hatte Kudam-Ausgöte in beiden Inszenierungen, die man kennt.

00:01:49: Er hat bei Monorouche in Köln gearbeitet jetzt auch bald in Hamburg gearbeitet an Rapunzel Also... Die Liste ist unendlich lang!

00:01:57: Ich bin sehr gespannt ob wir durchkommen?

00:01:59: Wahrscheinlich nicht aber ich freue mich erst mal mit ihm auf so eine lange Karriere und so viel Erfahrung.

00:02:05: Und auch echte Arbeit am Musical mit ihm, deswegen begrüße ich ihn jetzt!

00:02:11: Und hier ist er willkommen in meiner Musical-Masterclass lieber Christoph.

00:02:16: Hallo

00:02:18: Ich starte immer mit einer Quickfire Round und weil ich so viele Fragen vorbereitet haben, starten wir direkt rein.

00:02:23: Spontan und zügig antworten es die einzige Prämisse Was war das erste Musical, dass du je gesehen hast?

00:02:30: Das war glaube ich da die Express der Woche

00:02:33: Letzte Folge, wo kam die gleiche Antwort von Charles Simmons?

00:02:38: Zur Firmung damals geschenkt bekommen.

00:02:40: Ja so geht das los!

00:02:42: Was ist denn zur Zeit dein liebstes Musical?

00:02:45: oder vielleicht hast du auch ein All Time Favorite?

00:02:48: Oh mein All Time Favorites sind Limis und Rent.

00:02:51: Das ist einfach so.

00:02:52: Und zu Zeit.

00:02:54: es ist wirklich schwierig weil das sich so bewegt.

00:02:58: Ich liebe nach wie vor Come From Away auch wenn schon nicht mal ganz neu ist.

00:03:01: Es ist einfach die Art und Weise wie das erzählt wird.

00:03:03: ich glaube Bleibst du bei mir einfach hängen, wo ich sage ja das würde ich so viel.

00:03:07: wie sollte man Theater machen.

00:03:08: Schön!

00:03:10: Super Du hast so schnell geantwortet.

00:03:12: es passiert selten bei der Frage was ist denn deine schönste oder besonders musical Erinnerung?

00:03:17: Du hast bestimmt ganz viele aber sticht irgendwas raus wo du denkst krass dass sich das erlebt habe oder dass das passiert ist.

00:03:26: Na, es ist ein Prozess gewesen.

00:03:27: Ich habe mich sehr lange mit Rocky beschäftigen dürfen damals was natürlich jetzt hier in Deutschland vielleicht kommerziell nicht das erfolgreichste war aber für mich dann in der Karriere wirklich eine schöne Erinnerung war weil ich möglich sowohl die Urführungen Hamburgin machen durfte als auch in New York begleiten durfte mit diesem tollen Team mit Steve Flahertyl und Aaron Starn zu arbeiten.

00:03:46: Wow!

00:03:46: Bei dem Tormieren denn mittlerweile ja leider für Schirmes als einer der großen Autoren.

00:03:51: Das ist im Gesamtpaket eine der besonderssten Momente, sage ich mal auch am prägensten für mich.

00:03:57: Also es ist nicht ein Moment sondern einfach so eine Phase an die erinnere ich mich gerne auf die Leute mit denen ich dort zu tun hatte.

00:04:03: auf allen Ebenen also sowohl in Deutschland als auch Amerika war ein sehr spezielles Team und verbindet uns auch heute tatsächlich noch immer.

00:04:09: wenn wir von Rocky reden ist das immer so.

00:04:11: ah das war so ne schöne Zeit und das ist glaube ich eine der wirklich prägens Erinnerungen.

00:04:17: Da hätt ich jetzt schon zwanzig nachfragen, aber ich mach's einfach nicht.

00:04:19: Ich muss nur grad denken dass Rock ihr auch gerade Tecklenburg diesen Sommer gespielt hat.

00:04:22: also so ganz weg ist es noch nicht.

00:04:24: Hast du ein Musical Fun Fact für uns?

00:04:27: Irgendwas wo du... Also ein Fun Fact!

00:04:29: Ich erläutere das mal nicht.

00:04:32: Oder ich kann dir ein Beispiel geben.

00:04:34: es heißt zum beispiel man es gibt wirklich einen See unter der Pariser Oper oder Steven Sonntime und Endo Lloyd Webber haben am gleichen Taggeburtsdag Wie lang ein quick change dauert irgendwas was dir vielleicht auch aus deinem mit ihr bekannt ist, was man sonst nicht weiß.

00:04:48: Fun fact also eine skurrilige.

00:04:50: und weil das jetzt anknüpfen dass ich vorhin gesagt habe die besondere erinnerung einer besonderen rinne war das damals der gesamte Broadway aufgrund von Schnee und Eis einfach auf Strom abgegarten gelaufen

00:04:58: muss.

00:04:58: ja

00:04:58: so ein absurdes Ding.

00:05:01: So waren wir im Timescreen New Yorker, einem der modernsten Orte in der Welt wo so viel Strom gebraucht wird und liefen Theater auf Strohmarktregarten.

00:05:09: Und das weiß ich, dass er da mit Wasser gekocht hat.

00:05:12: Die können auch nicht anders machen!

00:05:14: Kein grasser Fun-Fact, aber vielleicht eine kleine... Auf

00:05:16: jeden Fall.

00:05:17: So richtig mit Benzin dann in so ein Motor oder wie?

00:05:21: Überall stand auf den Straßen diese Stromgeneratoren und Benzin überhaupt.

00:05:25: Und wir konnten die Show damals nicht im Originaltempo spielen weil alles musste langsamer laufen.

00:05:29: Der

00:05:30: Ring dreht sich so...

00:05:33: Das war schon blöd!

00:05:34: Und wenn der Show versucht irgendwie aufs Timing richtig perfekt zu kriegen und dann geht das ja gar nicht, weil man schafft's gerne.

00:05:40: Das ist zum Beispiel so ein kleiner Fun Fact.

00:05:44: sehr gute Antwort da drauf.

00:05:45: Das sind die Geschichten, die wir noch nicht gehört haben und warum wir diesen Podcast haben!

00:05:50: Und die zweite Sache, worum es den Podcast gibt... Wir wollen eigentlich ein bisschen von allen Seiten beleuchten.

00:05:54: deswegen die erste nicht kritische Frage bei einer Frage wo du dich kritisch äußern darfst was stört dich am Musical?

00:06:02: Ich finde das ist ja gut, da können wir jetzt sehr philosophisch werden.

00:06:05: Was stört mich am

00:06:06: Musical?!

00:06:06: Ich meine ich bin in dem Mediet zuhause, ich liebe dieses Mediatheon.

00:06:11: Also mich stört am meisten hierzulande dass wir einfach Die Professionalisierung des Musicals ist echt schwer vorangetrieben gekommen, die dies machen.

00:06:20: Aber wie es auch von außen gesehen wird, ich würde nicht sagen wir sind jetzt ein Opfer der Kultursicht in Deutschland.

00:06:26: aber auch dass wir uns selbst ernst genug nehmen und das das einfach professionell vorgibt wird auch was die Ausbildung von Leuten angeht, was die Selbstwahrnehmung angeht?

00:06:35: Was wird der Umgang mit anderen Theatern angehen?

00:06:39: da sind wir einfach noch zu vorsichtig weil das ist eine sich entwickelnde Branche, das ist das Metier was sich am meisten weiterentwickelt im Theaterbereich finde ich und wo auch der größte Crossover ins Moderne gelingen kann.

00:06:52: Auch zu Publikumschichten.

00:06:55: Und da stört es mich dass es zu wenig Menschen gibt die das ernsthaft betreiben.

00:07:00: Also es gibt viele die es bedreiben und viele machen es gibt doch vieles ganz toll bedreibern aber es gibt zu wenig meiner Sicht weil denke ich hey das ist doch die Zukunft wie man Theater machen muss wie man Leute auf den Theater kriegen und das stört mich total.

00:07:12: Da gehen wir noch näher drauf einmal das finde ich wahnsinnig spannend.

00:07:15: um das zu was bedeutet überhaupt professionalisierung im deutschsprachigen musical jetzt mal.

00:07:21: Aber ich hole dich jetzt einfach mit der letzten quickfire round frage mal in das richtige interview jetzt ab.

00:07:26: die ist weil ich weiß gar nicht was du jetzt darauf antworten wirst.

00:07:29: was machst du jetzt mit musical?

00:07:31: Kommen wir wieder?

00:07:32: zwanzig Minuten antwort!

00:07:34: Was mache ich jetzt gerade?

00:07:36: Genau,

00:07:36: was ist aktiv dein

00:07:38: overlap?!

00:07:40: Gerade fühle ich mal wieder Regie, ganz klassisch.

00:07:42: Sehr gut!

00:07:44: Und wir starten morgen die Endproben für die Fackel-Gültetour von der Wiederaufnahme und das ist jetzt ganz konkret für die Arbeit.

00:07:52: Ich bin dann in ein paar Wochen für Modemurschen Hamburg tätig.

00:07:56: Das sind meine zwei ganz aktuellen Dinge und nebenbei natürlich im Hintergrund köchelt so ein paar Dinge, die einfach Projekte sind für die nächsten Jahre ... ist sehr, sehr spannend.

00:08:07: Ich habe das große Glück viele verschiedene Sachen machen zu dürfen... die auch verschiedene Metiers mit ihnen zur Regie mittlerweile mitschreiben und produzieren.

00:08:15: Ja, das ist einfach schon ganz cool!

00:08:18: Vielleicht machen wir noch eine kurze Frage oder eine kurzer Antwort dazu?

00:08:22: Du hast Arts Management in Freiburg studiert und jetzt bist du Regisseur, Produzent, Associate Director, Casting Director.

00:08:27: Hast du alles

00:08:28: gemacht?!

00:08:30: Wie kommt man von diesem Studium dahin wo du jetzt bis in drei setzen?

00:08:36: Also ganz einfach war das, ich war damals schon ein Fachentjochen.

00:08:39: Das war Ende der neunziger Jahre.

00:08:41: Ich war klassischer Musical-Fan.

00:08:43: Ich stand an der Bühntür und habe die Sachen mir drauf geschaufelt.

00:08:48: Ich fand es super spannend.

00:08:49: Ich habe in der Schule mit Musik angefangen.

00:08:52: Der Link dazu, hab dann diese Studium gemacht.

00:08:55: War einer von vierzig Leuten und wir waren so zwei-drei Leute die sehr genau wussten wo sie hin wollten.

00:09:00: Viele wussten damals nicht was eigentlich Kulturmanagement ist.

00:09:03: Ich glaub ich würde in dieses Musical Business reingehen oder ein konventionelles Theater.

00:09:07: Ich wußte ich werde jetzt nicht irgendwie am Stadttheater wahrscheinlich lernen und nicht in einem Museum oder sonst irgendwas.

00:09:12: Und da habe ich mich damals bei der Stage Holding noch war das damals noch beworben als Praktikant.

00:09:16: Die haben eine Praktikumstelle ausgeschrieben.

00:09:18: Das war Teil meiner Studiums Was ihr das machen musst und war dort sehr schnell genommen worden, weil ich offensichtlich sehr viel über Musik gewusst habe.

00:09:27: Viele darstellende Kante die damals unsere Castingdirektorin Simone Lindhoff die fand das glaube ich sehr sehr spannend dass da jemand sich auskennt aber natürlich auch nicht nur den Fan-Background hat sondern einen seriösen Theater Background war sie dann jetzt dazu entwickelt hat.

00:09:40: und es war damals eine sehr aufstehende junge Firma darf mich vergessen.

00:09:43: die Firma war ganz klein die hatte nur Elisabeth und die König der Löwen zu dem Zeitpunkt am Start und da hatte gerade mal Mia und dann ging Stella Pleite.

00:09:50: das war ein großes Pech für die Musikerlandschaft in Deutschland, wo es Glück für mich.

00:09:54: Ich kann genau diese Lücke rein und wurde dann tatsächlich ... Dadurch wurden sehr viele Leute gebraucht und viele Leute, die nicht nur sag ich mal schon ewig das machen sondern auch Leute, den heute reingehen, so nicht da festzuholen.

00:10:06: Mega!

00:10:06: Erstmal im Casting gelandet.

00:10:09: und der dritte Satz dazu schuldige ist dass ich da ...

00:10:11: Ja, gar

00:10:11: kein Ding.

00:10:12: Habe ich ja schon selber Theater gemacht bei uns hier in der Kleinstadt in Wetzlar.

00:10:17: In einem Theater, ich hatte noch Sommel gegründet Praktische Teil zusammen mit dem theoretischen Teil relativ schnell zu verbinden.

00:10:23: Ja, du hattest einfach alles sowieso schon parat und dann gab es gar keinen anderen oder dann war's ganz simpel.

00:10:30: Am Ende war das natürlich ist das auch Glück, ne?

00:10:31: Also eine Firma bleibt in der Leute gesucht.

00:10:33: werden sie jetzt nicht kann ich nicht sagen.

00:10:34: da könnte ich sagen jeder konnte mich darauf aus und vorbereiten aber Ich war einfach ein sehrfach spezifischer Nerd zur Zeit und hab das dann einfach glaube ich einfach ganz gut gemacht weil ich dass eben von vielen Seiten beleuchten konnte.

00:10:52: Da war ich Anfang zwanzig und da hab' ich schon gesagt, es ist ein seriöses Ding, ein serioses Business.

00:10:57: nicht nur ich bin in der Fern- und Liebe die alle, die auf der Bühne stehen und ich habe eine Liebe für die Kunst gehabt aber auch eine Liebe dafür die Craft dahinter.

00:11:05: also wird das was dahinter steht und das war ne große Kombination an Dingen, die glaube ich gesucht wurde zu dieser Zeit weil's eben... ...das nicht so viel gab

00:11:17: Verstehe ich.

00:11:19: Du hast jetzt selber gesagt du hast mit Casting angefangen, aber gecastet werden die Darstellenden.

00:11:25: Wie kommt denn ein Regisseur oder einen künstlerischer Leiter an seinen Job?

00:11:29: Ist das ausgeschrieben wie eine normale Stellenbeschreibung und ich sage Ich bin übrigens Regisseure und ich habe das in meinem Lebenslauf oder... wie kommt man an so'n Job dass man jetzt fucking Goethe regiführt?

00:11:40: Ja das hat damit meine langen Zeit, also fucking Goete konkretert mit meiner langen zeit bei Stage dann zu

00:11:45: tun weil ich dort... Das ist auch im München gemacht ne

00:11:48: Genau, die mich dort sehr entwickelt habe vom Casting Assistant Casting Associate Casting Director Blumengruppe hin zur Künstlerischen Leitung Trainee.

00:11:56: Das wurde damals eine... Trainee-Stelle geschaffen auf die Anzahl des Westens.

00:11:59: Das war zwei Jahre hier aus den Fünften, zwei Tausend Sechs und da war ich die zweite Person, die das machen durfte weil man gemerkt hat oder ich auch gemerkt habe Ich will mehr in diese künstlerische Richtung gehen.

00:12:08: Das Management ist spannend.

00:12:10: Ich hab damals in der Geschäftsführung assistiert für fast ein Jahr Und das konnte ich ganz gut.

00:12:16: Hat mich nur nicht dahin gebracht wo ich hin wollte.

00:12:18: Ich wollte nah an die Kunst und das ist so ein großes Unternehmen.

00:12:21: schwierig gab es diese Chancen nach vielen Jahren im Casting.

00:12:24: Ich hatte viel gelernt von vielen tollen Kreativen aus der ganzen Welt, weil man mit denen natürlich den Auditions-Fiel zu tun hatte und dann sagte okay ich kann mir vorstellen in dieser Hauptstabsregie geführt immer im kleinen Bereich zu dem Zeitpunkt und dann war das irgendwie so ein guter Merch.

00:12:39: Dann konnte man sagen hey ich probiere das aus wurde ein halbes Jahr ausgebildet im Theatris Westens vom Markus Bühl damals im künstlerischen Leiter dort bei drei Musketiere und habe das dann als künstlerischer Leiter übernommen in Stuttgart für die Stuttgaraproduktion.

00:12:51: Das war das, weil Stage hatte ... Weil der dieser Job eben nicht so einfach ausgeschrieben wird, weil da eben nichts zu einfach ist.

00:12:57: Hey hier, ein künstlerscher Leiter gesucht!

00:12:59: Wer hat die Ausbildung dazu?

00:13:00: Die gab es einfach.

00:13:00: Die gibt's ja heute noch nicht.

00:13:02: Hat Stage das damals geschaffen und man hat die speziellen Dinge dort gelernt plus den eigenen künstlischen Geschmack wie was eigene Regie führen.

00:13:11: Und dann habe ich das am Job quasi gelernt und bin natürlich dann innerhalb von Stage, von Produktion zu Produktion gewechselt.

00:13:18: Und irgendwann, weil ich immer mehr Regie gemacht hatte... Ich hab mir als eigener Produzent Last Five Years gemacht.

00:13:23: jetzt, da war ich erst so für die Kollegen, dass einfach mal völlig blau eigentlich reingeproduziert ohne Ahnung zu haben, aber einfach mal gemacht.

00:13:30: Das war glaube auch ein wichtiger Punkt wo man sagt okay der ist Ambition zu eigener künstlerischer Kreator zu kreieren.

00:13:36: Und damals haben das Leute bei Stage einfach gesehen, die kamen auch zur Produktion.

00:13:40: Ich guck mit denen es kamen sogar Leute zu mir hier nach Wetztern, das kleine Theater.

00:13:43: Da haben wir gesehen was ich toll fand und dann als der Fakü Goethe bei Stage landete war klar da wollte... Das war auch für Simone Lindhoff die Ausführende Produzentin.

00:13:54: damals sagt sie wollte dass ist ein junger Regisseur macht zum Zeitpunkt Weidnucken Und da habe ich das Reading mitgemacht und kannte auch an den Autoren, der Autor schon gut Kevin Schröder.

00:14:08: Wie gesagt, willst du das machen?

00:14:09: Ich so ja!

00:14:10: Ja, ja, ja.

00:14:12: Das war dann meine professionelle Regie, mein Regiebüchel für Stage.

00:14:16: Auch da viel Glück aber auch glaube ich über die Jahre erarbeitet einfach mit viel Beharrlichkeit und dann allgemein den Job als Regisseur.

00:14:25: Natürlich waren manchmal Stellen ausgeschrieben, auch mittlerweile.

00:14:27: künstlerische Leitung wird mittlerweile ausgeschrieben.

00:14:30: Aber es ist doch immer noch... Es gibt gar keinen Ausbildungsberuf dafür und für die Musical-Regie ist das also... Wirklich jetzt die Ausnahme, ich habe mich noch nicht auf eine Stelle beworben.

00:14:40: Ich bewerbe mich als Regisseur bitte.

00:14:41: Es ist viel Kontakte und Leute kennenlängern.

00:14:45: Die künstlerischen Visionen-Austausch mit Leuten, mit denen man gearbeitet hat im Austausch bleiben.

00:14:49: Das ist wirklich dieses Gelingenputzen.

00:14:52: Dinge anschauen, mit Leuten ins Gespräch kommen... Weil es alles andere gibt.

00:14:58: keine einfach so eine Regierarbeit weil du da einen netten Nahrvierblatt mit einem tollen Lebenslauf

00:15:03: hast.

00:15:04: Das hilft irgendwann, dass da Sachen draufstehen, logischerweise als öffne Türen.

00:15:08: Also wenn ich mich auch jetzt heute noch nicht drum kümmere, kommt er auch nicht so.

00:15:13: Dass ich denke, hey ja gut, ich warte einfach mal, irgendwann kommt das alles schon zu mir geflogen.

00:15:17: Das ist Teil meines Jobs, mich zu bemühen um Projekte.

00:15:20: Heute kann ich ein paar Sachen selber anleiern.

00:15:24: Aber es ist was... Da musst du immer hinterher sein!

00:15:28: Zwei Nachfragen dazu vielleicht ganz kurz?

00:15:31: Ist es dadurch auch ein bisschen gegäht?

00:15:34: Wie sagt man das denn also ein bisschen verschlossen, wenn ich jetzt als neue Regisseurin da reinkommen will und du sagst ich brauch so viel Kontakt.

00:15:39: Ich brauche viele Erfahrungen die brauchen wir natürlich.

00:15:41: aber ich kann mir vorstellen dann ist auch wahnsinnig schwer für neue Leute da reinzukommen.

00:15:46: dass stimmt das muss man einfach sagen.

00:15:49: es ist nicht diesen universalen Weg gibt.

00:15:51: ich bin ja auch nicht der klassische Registudium

00:15:54: gegangen.

00:15:56: Also am Ende, was dich am meisten weiterbringt ist einfach mal etwas zu machen.

00:16:00: Egal ob groß oder klein.

00:16:01: also ich hab Regie gemacht wie gesagt im hundertzwanzig Plätze Theater mit Amateur hier in Wetzlar und daran gelernt.

00:16:06: Ich habe Regie gemacht.

00:16:07: dann als ich sagte ich habe jetzt diese professionelle ... oder so von last five years gemacht, tierisch finanziell auf die Nase geflogen.

00:16:14: Aber es war... aber der payoff kam ja später irgendwann.

00:16:17: Ich

00:16:17: glaube wenn man diesen Drang hat, den Wunsch hat wo man irgendwo assistieren kann machen.

00:16:22: Wenn wir irgendwo dabei sein können erst mal machen.

00:16:25: Man muss rein rankommen und man muss keine Scheu haben.

00:16:28: Und man muss fragen.

00:16:28: also ich habe auch gesagt ich mag das sehr gerne bin ja wirklich jetzt dafür auch Leute daran zu finden.

00:16:34: wenn mich Leute fragen kriegen die immer eine Antwort auch nicht Geil, da gerne.

00:16:38: Aber am Ende geht es nicht darum, du musst was zeigen.

00:16:41: Du musst etwas gemacht haben damit du was ... Damit du was präsentieren kannst weil wie gesagt nur vom... Also wenn du noch nie Stücke inszeniert hast oder nicht mehr mindestens irgendwie ein bisschen Ressourcenz erfahren hast dann wirst du diese Erfahrungen nicht haben und dann musst du Glück haben.

00:16:55: Und dann musst aber auch noch wie gesagt gute Social Skills haben mit Leuten einfach gute Aussage kommen Weil die Leute möchten also das kenne ich ja selber Ich möchte mit Leuten arbeiten auf dich Bock habe ich Arbeit Da ist jetzt so eine Trantüte.

00:17:08: Geben wir zwar zu welchen Regie, weil vielleicht macht das passiert ja nicht, sondern du musst dich damit

00:17:12: auseinandersetzen.".

00:17:14: Und die zweite Gegenfrage?

00:17:16: Du hast gesagt sowas wie zum Beispiel künstlerische Leitung kann man gar nicht als Ausbildung lernen oder so fällt es unter eins der Dinge wo du meinst da könnten wir noch professioneller werden in Deutschland dass man dafür mehr Ausbildung schafft für junge Menschen die sich dafür interessieren.

00:17:31: Ja, auch das ist natürlich, weil es sehr nah an den Regie-Job geht und der organisatorische Teil muss man ja mitbringen.

00:17:37: Man kann das mittlerweile dadurch lernen dass jetzt größere Produktionsfirmen machen diese Training stehen oder beziehungsweise lassen jemanden anhand einer Produktion mal mitlaufen.

00:17:46: nennen sie nicht offiziell Training sondern du assistiert quasi und lernst es.

00:17:50: und da kommen ja auch viele künstlerische Leiter kommen gerade bei Großproduzionen aus von der darstellenden Seite.

00:17:55: Man früh auf der Bühne kennt.

00:17:56: zumindest diesen kreativen Bereich haben wir aber auch schon mitbekommen.

00:17:58: wie's ist in der Großproduktion Was so ein künstlerischer Leitung macht, muss sehr viel Orgagraben.

00:18:03: Also neben der Kunst ist das viel viel... Du bist Abteilungsleiter für eine Abteilung, musst Urlaub organisieren und musst die Umsetzung machen, du musst so viele...

00:18:09: Spielpläne ja!

00:18:10: Soviel Dinge da beobachten?

00:18:12: Das ist sehr schwer, dass in so einem Format zu kriegen, weil es auch für jede Produktionsfirma unterschiedlich ist.

00:18:20: Man kann jetzt so schlecht sagen hey das ist jetzt der Standegang.

00:18:23: also wenn ich hier eine Showslot-Tour mache, ist die Gewüns-Social-Advertisement Director Teil der CAST zum Beispiel.

00:18:28: bei Stage Entertainment ist das meistens nicht

00:18:30: so.

00:18:32: Bei AKG haben wir das so geplant und im Theater des Westens war's dann so... ist so ein bisschen schwer.

00:18:41: Man muss da mehr, ich glaube die Position ist zu wichtig um sie nicht jemals... Also man kann sich ganz schlecht jemanden einfach so... Man kann es schnell verwerfen.

00:18:48: Weil das ist so einen... Das kann in Heifnischbecken sein weil du hast dreißigvierzig Darstellende die alle natürlich sehr persönliche Belange haben als Ensemble aber auch sehr viel Kraft haben und sie müssen einmal... Sie sollen ihr Job gut machen können Und gleichzeitig musst du ins Theater zum Produzenten natürlich auch extrem viel abdecken und auch viel psychologisch können.

00:19:11: Du bist sehr oft einfach aufgehindere Sentimenten machen muss oder auch die klaren Ansagen machen muss, also auch nicht was, was jedem total leidt.

00:19:18: Ich sage du kannst nicht immer der beliebte Mensch sein

00:19:21: im Brombelehrer.

00:19:22: Du musst sagen das geht jetzt nicht.

00:19:24: Und das ist was, da musst du echt... Das bereitet dich kaum vor.

00:19:28: Es

00:19:28: gibt diese Tiefschädigkeit,

00:19:29: wenn es sich schwer in den klassischen Ausbildungsberuf packt.

00:19:33: Es gibt dazu eine ganze Folge von mir mit Dr.

00:19:35: Britta Heiligenthal, die kennst du vielleicht?

00:19:37: Wer sich jetzt noch mehr dafür interessiert... Ich glaube im März kam dir ein... Wir haben Abbie zusammen gemacht!

00:19:41: Ach was, guck mal!

00:19:44: Wir sind zusammen im gleichen Abbie, wir haben zusammen Regieassistenin in der Schulmusikgruppe gemacht.

00:19:48: Das ist mein Fun Fact den du am Anfang hättest!

00:19:50: Das stimmt!

00:19:52: An.

00:19:52: Britta und ich kennen uns tatsächlich seit

00:19:54: der Schule.

00:19:54: Ja liebe Grüße.

00:19:58: Okay, dann gehen wir jetzt mal ein bisschen in deine kreativere... ich stelle es mir zumindest kreativer von Deine Regiearbeit rein.

00:20:04: Weil mit einem Regisseur, Musikerregisseur haben wir hier noch nicht gesprochen.

00:20:07: Ich sag immer via, aber das bin immer nur ich!

00:20:10: Wie sieht denn dein Alltag aus?

00:20:12: Wir hatten überlegt Montag Dienstag.

00:20:13: die Folge meinte, nee, wir haben Proben.

00:20:15: Nimm's doch mal mit was habt ihr vielleicht am Dienstag getan?

00:20:18: wo startet wie sieht so'n typischer Tag als Regisseure für dich aus?

00:20:21: Vielleicht an Beispiel Fakyu Goethe, aber darfst auch ein anderes nehmen?

00:20:24: Ja, gut.

00:20:25: Wir haben jetzt die letzten dreieinhalb Wochen das Stück erst mal einstudiert.

00:20:29: Das ist ja eine Art Wiederaufnahme aber ich habe noch so etwas.

00:20:32: außer von zwei Leuten machen es alles neue Leute.

00:20:34: Neue Leute.

00:20:35: D.h.,

00:20:35: wir müssen erstmal faktisch die Show einstudieren jeden Tag.

00:20:39: Zehn bis neunzehnt Uhr Proben, Choreo-Proben, musikalische Proben und szenische Prouben.

00:20:43: Für mich wird der Tag dann bisschen früher weil ich nicht morgens natürlich auf die Proben vorbereiten muss.

00:20:46: was prob' ich heute?

00:20:47: Machen wir durchgehen!

00:20:48: Ist bei dem Stück die fucking Güte ein bisschen einfacher weil ich's schon irgendwo hinten auf der Festlage hameln kann Und nach vorne holen kann uns dann aber natürlich optimieren, weil ich spiele jetzt nicht einfach nur noch mal das gleiche Stück ab.

00:20:58: Sondern man geht ja ran und hinterfragt seine eigene Arbeit.

00:21:02: Das heißt morgens die Prep-Zeit, dann die Probenzehnte bis neunzehn Uhr, dann fahre ich nach Hause, dann denke ich auf der Nachhausefahrt mache ich da nochmal eine Meetings, die noch sonst am Tag so angefangen sind im Telefon tatsächlich.

00:21:13: Und dann ... soll ich abends einfach mal ein, zwei Stunden nix zu machen?

00:21:19: Weil es rotiert natürlich!

00:21:22: Und jetzt haben wir gerade einen Übergang von zwei Tagen, weil das Set von der Probebühne auf die Bühne nach Nierenhausens Musiktheater gebracht wird.

00:21:29: Wenn dort alles eingerichtet wird, dass wir morgen dann mit dem Ensemble, mit allen, mit der ganzen Crew, mit Kostüm und Maske alle in Abteilung vor Ort das Stück durchtecken heißt das ja?

00:21:38: Das heißt, wir fahren vorne an.

00:21:40: Szene eins, Liedstimmung, Sound, alles checken, stehen alle richtig.

00:21:44: was müssen wir anpassen, was hat auf der Probenbühnen wie funktioniert, was müssen vielleicht noch ein bisschen sauberer machen?

00:21:50: Und dann machst du das einmal durch die ganzen, durchs ganze Stück.

00:21:52: Das dauert ein paar Tage weil du natürlich keine hat Bock auf diese Arbeit aber sie muss gemacht werden bis du dann wieder anfangen kannst das Ding in den Ablauf und Ablauf zu kriegen.

00:22:03: Dann machst du ersten Arkt, da machst du zweiten Arkt und du machst die ganze Show Und dann probst du und polierst das, sag ich mal, jeden Tag.

00:22:10: Aber du hast es halt immer in diesem Zeitfenster von den Proben, von Zimtys-Ninzenau mit auszuholen will, drumrum danach wird nachbesprochen... Wenn man auf der Bühne ist hat man am neunzehnten Uhr dann ein Meeting mit allen Gewerken und holt die dann mit allen gesagt was gibt's bei euch?

00:22:21: Was müssen wir beantworten?

00:22:23: also sind Tage an denen man einfach sehr viele Entscheidungen treffen muss jeden Tag und hoffen dass ein Großteil von denen vernünftige Entscheidungen waren.

00:22:30: Das gelingt mal gut, mal fingergut!

00:22:33: Und dann geht die Show jetzt, bei dem Fall Gitti auf Tour.

00:22:38: Das heißt wir treffen uns in München.

00:22:40: also was heißt wenn wir Generalproben hier an Hause mit allem, wo mit ein paar Zuschauern meistens aus der Kompanie und verfreundet werden können?

00:22:47: Und dann gehen wir nach München da wird es eingebaut.

00:22:50: nur eine Verstellungsprobe oder muss das funktionieren?

00:22:52: Und das ist letzten klassischer sage ich mal Proben pro Tag.

00:22:57: inzwischen drin so eine Tage wie jetzt, wo ich jetzt gerade Übergang habe Da hat sie jetzt gerade vorhin, hab ich mich mit Castingvorbereitung für die Einladung, die ich dann mache von Sebastian Fizek als nächstes.

00:23:07: Das ist jetzt kein Musikgeladen, den Schauspiel nicht beschäftigt, weil ich heute Mittag aber auch noch ein Meeting mit der Dramatur gehen habe und musste mich auch nochmal mit dem Stück ein bisschen auseinandersetzen.

00:23:16: Also das mach' ich dann.

00:23:17: an den Zeiten wo ich jetzt den Kopf nicht in Fakue gehört haben muss, muss ich mich um andere Dinge, andere Projekte logischerweise schon kümmern, weil das ja nie linear läuft.

00:23:26: Und dass es aber das Gute kann ich in meiner eigenen Zeit machen, sodass ich sagen kann... Ich habe heute Aufnahmen mit der Jana und danach habe ich jedenfalls zwei Stunden, bis sich dann mich vorbereiten kann.

00:23:37: Und das ist ein guter Balance.

00:23:38: auch mal also dass man auch konzentriert andere Projekte machen kann.

00:23:41: Im Probenprozess ist es nicht so leicht sich extrem anzulassen.

00:23:47: Private Dinge auch noch erledigen muss, also man muss ganz normal die Wäsche waschen und einkaufen.

00:23:51: Und wenn man sehen ist neuesten Probes in die Zeitfenster wo sowas geht natürlich nicht so nicht so groß muss man alles morgens machen oder abends noch kurz danach und das ist dann so ein typischer Tag.

00:24:05: Erinnere mich auch ein bisschen daran dass oft Darstellende sagen während du den einen Job spielst musst du dich schon auf dem nächsten bewerben.

00:24:11: na ja Du hast eben keine Festanstellung oder selten.

00:24:14: Ich hatte jetzt aber noch die Rückfrage, du sagst wir treffen euch mit allen Gewerken nach der langen Probe.

00:24:21: Hat jemand den finalen Hut auf?

00:24:23: und in meiner Erwartungshaltung ist das der Regisseur?

00:24:25: Der sagt wenn musikalische Leitung sagt er muss aber so stehen damit er diesen Ton halten kann.

00:24:30: und du sag sie muss sich aber bücken weil es sieht besser aus.

00:24:32: uns Licht sagt ich sehe die Person denn nicht als Beispiel.

00:24:35: wie läuft das ab?

00:24:37: Ja, also im Idealfall kommst du ja immer zum Konsens.

00:24:41: Also das ist jetzt meine Art wie ich das mache.

00:24:43: Ich möchte es ja selten auf Konfrontation sagen.

00:24:45: Ich muss aber Recht haben und am Ende habe ich den Rativ, hab' ich den Mut auch?

00:24:48: Ich muss das entscheiden!

00:24:50: Und trotzdem hört man sich an warum sagt dass jemand... weil ich muss der Person ja auch einen Vertrauen entgegen bringen.

00:24:56: die hat schon auch Ahnung von deren mit je was sie dann sagt beziehungsweise man kann nicht dann mancher mit einer anderen Sicht aber sie auch noch mal mitabruhen und sagen vielleicht kriegen wir das aber auch so und so gelöst tatsächlich dann einfach gemeinsam die Lösung.

00:25:08: Also in allerletzter Konsequenz, wenn es einen richtigen Streitpunkt gibt hat der Produzent den Hut auf oder den Produzenten.

00:25:13: Die muss dann sagen, welche Richtung wir jetzt gehen?

00:25:17: Das steht quasi über mir in den kreativen Fragen.

00:25:20: Lassen Sie sich, sage ich mal, neunundneinzig, fünf Prozent der Fälle ja überreden und über gemeinsames auch zugewandt sein, sag ich mal nicht unterstellen dass die andere Person keine Ahnung hat, einfach gut lösen weil das Ich finde, dieser ganze Teamgedanke ist so wichtig.

00:25:36: Wenn ich jetzt die ganze Zeit recht haben will... Ende sieht es halt blöd aus auf der Bühne!

00:25:41: Sie juckt ja niemanden los.

00:25:42: Am Ende muss sich die beste Entscheidung entstehen.

00:25:45: Das meine ich, versuche jeden Tag wirklich viele gute Entscheidungen zu treffen.

00:25:48: Aber wenn jemand eine bessere Entscheidung hat als ich treffe kann ich auch sagen, das stimmt, was machen wir so?

00:25:52: Und am Ende muss ich das immer absegnen und es ist viel weniger... hat das viel weniger Streit dabei und Stress, als man denkt.

00:26:02: Stimmt habe ich einiges vorausgesetzt.

00:26:04: Ja gut to know ist ja schön wenn sich die Gewerke eigentlich so hand in Hand funktionieren.

00:26:09: du hast eben gesagt also fuck you Goethe habt ihr... Ich weiß gar nicht wann es war... ...zweitausendfünfzehn oder sechzehn in München gehabt?

00:26:15: Ich hab's mir leider vorhin hier nicht aufgeschrieben.

00:26:18: Ähm und jetzt, siebzehn bin ich.

00:26:21: Also ich hab's auf jeden Fall in Müncheln gesehen und sehr geliebt.

00:26:23: und es kam auch die Frage aus der Community Wieso ist es denn jetzt neu inszeniert?

00:26:28: Du hast gesagt, ihr geht noch mal ran.

00:26:29: Du hinterfragst vielleicht auch deine eigene Arbeit von damals und natürlich war das Werk sieben ist ein total besonderes Theater Und ich also habe beide Versionen schon gesehen auf die Tour und ich hab München noch ein bisschen mehr geliebt als die Tour.

00:26:40: Ich erinnere diesen Mattenwagen und diese Dessert aus wie eine Sporthalle und Es war so clever durchdacht und so Eine schöne Bildsprache auch drin irgendwie und die tour waren ein bisschen weniger davon.

00:26:51: hat des quelso als ein Beispiel.

00:26:53: wieso Nimm uns mal mit, wieso das noch mal angefasst wurde und abgedatet?

00:26:57: Und was sind vielleicht auch Vorteile davon?

00:26:59: jetzt fürs Publikum.

00:27:01: Ja ja also erstmal sind es unterschiedliche Produzenten.

00:27:03: Das heißt die Stage-Produktion war eine Ausflugflütsur des Rauswürdiger Öffne mit der Show.

00:27:07: Wir konnten also atmen ein Budget, was höher war als auf der Tour.

00:27:10: Okay.

00:27:11: Und wir konnten das länger vorbereiten und es musste nirgendwo hinwandern.

00:27:14: D.h.,

00:27:14: alles, was wir da hatten konnte man in dem Haus lassen.

00:27:17: Man konnte sie entsprechend nutzen.

00:27:19: Deswegen war dieser Turnhanggedanke immer dann da Und auch klar definiert.

00:27:23: Aber das war einfach mit der Vorbereitung, mit dem was es sein sollte, mit einem neuen Theater genau für diesen Zweck dort gebaut und deswegen auch allein wie die Sitze angeordnet waren im Dachsieben.

00:27:33: Das hat ja alles diesen Turnhalencharakter gemacht.

00:27:36: Das war ja Absicht!

00:27:37: So und das konnte man natürlich für dieses Stück machen.

00:27:40: Der Glizenz kaufe natürlich sogar nicht Abbilden bei denen müssen... Da geht's darum.

00:27:44: am Ende sind das ganz banale Sachen.

00:27:45: Die haben zwei Lkws da muss alles reinpassen damit muss die ganze Show irgendwo gespielt werden.

00:27:51: Und dann haben sie räumliche Unterschiede pro Location.

00:27:57: Man muss wissen, was ist der kleinste Ort, an dem man spielt?

00:27:59: Da muss die Bühne reinpassen genauso wie am größten Ort und dadurch musst du pragmatischer denken.

00:28:04: Das heißt so dann, wie kannst Du auf einer Tourversion einen ähnlichen Effekt herstellen, wie es in München war?

00:28:10: aber diese ganzen Matten oder diese ganzen Tourengeräte werden viel zu groß um mehr auf den Turm zu bringen.

00:28:14: So das heißt, man muss universeller Hand haben.

00:28:18: Das Stück an sich habe wir ja nur minimal angepasst.

00:28:21: Also ich bin ja neben dem Bühnenbildner der einzige, die noch vom Originalteam das dann machen gemacht haben.

00:28:28: Sondern es war sonst ... Es ist auch ein neues Team, also eine neue Geografie und neuestes Thymdesign.

00:28:35: Und da hat eben aber wie gesagt die räumlichen Begrenzungen sind einfach gegeben.

00:28:39: Das heißt man versucht mit weniger Budget an möglichst ähnliches Effekt zu erzielen und dass das gelingt im großen Teilen für die Leute, die da nicht gesehen haben.

00:28:50: Die werden das wahrscheinlich nicht vermissen.

00:28:52: Im Vergleich der Aufwarn natürlich wir hatten eine Live Band in München, die können wir auf Tour nicht haben.

00:28:55: So ist bei dem Stück finde ich auch weil die Musik so wie sie ist.

00:29:00: Sehr poppig

00:29:01: ja.

00:29:02: Die Tracks sind super produziert von den beiden Komponisten und da hat man einfach budgetmäßig, raummäßig einfach ein Limit hier und versucht daraus dann die bestmögliche Version zu machen.

00:29:13: und man denkt es dann halt noch mal Ich kann natürlich über Ideen übernommen.

00:29:19: Gleichzeitig ist es aber auch eine andere Produktion, das heißt ich kann jetzt nicht nur von mir meine Arbeiten einfach reproduzieren weil ich ja den Anspruch habe hier mit einem neuen Choreografen zum Beispiel zusammenzuarbeiten und natürlich einen neuen Schwerpunkt dann bei bestimmten Dingen raus.

00:29:33: und ich sehe die Figuren an heute vielleicht noch ein bisschen anders, weil die Leute die ich cast haben ein bisschen anderes drauf sind als das was ich damals hatte.

00:29:40: Ja und daher ergibt sich das dann.

00:29:42: und also ich verstehe Genau dein Gefühl verstehe ich.

00:29:47: Man muss nur sagen, es sind zwei unterschiedliche Mädchen.

00:29:49: Das ist wie wenn du jetzt eine Ausfried-Produktion in Hamburg vergleist mit der Tourproduktion also selber die Citra-Produzion von Pretty Woman damals in Hamburg und

00:29:59: jetzt

00:30:00: die Tour.

00:30:01: Das sind trotzdem zwei sehr valide Punkte, zwei valide Produktionen und sehr hochwertig gemacht.

00:30:06: Aber auch die müssen gucken, wie kriegen wir den ganzen Kram in irgendwelche LKWs rein?

00:30:10: Schnell aufgebaut und abgebaut.

00:30:12: Das darf man nicht vergessen.

00:30:13: Die kommt dann morgens rein, muss da stehen, muss das abends laufen.

00:30:17: Ja

00:30:17: voll!

00:30:18: Das ist total wichtig.

00:30:19: dass du das einmal erklärst finde ich weil oft sehr gerade aus diesen Fan gemeint so... das oft der vorwurfsvoll klingt fast schon im Sinne von hier München war besser oder dies war besser, aber es ist wie du sagst was anderes und es gibt Gründe warum das so ist.

00:30:31: Und wir kriegen für die Möglichkeiten ihr habt immer noch das bestmögliche und man muss auch einfach offen bleiben dafür dass Theater sowieso jeden Abend anders.

00:30:40: Warum kann ich dann auch nicht eine neue Version mal sehen?

00:30:43: Oder vielleicht auch etwas zeitlich updaten manchmal ist ja was auch nicht mehr zeitgemäß zu sagen, zu inszenieren.

00:30:50: also ich find's sehr wertvoll, dass du es einmal so ausführlich erklärt hast.

00:30:54: Ja, das ist wirklich vielschichtig.

00:30:57: Ich kann nur sagen es machen sich viele Leute immer sehr viele Gedanken darüber und selten passiert was... Also es bietet sich für alle reden aber selten passiert was so Ohne einen klaren Grund und Hintergrund.

00:31:06: Und das hat bestimmte Bedingungen, ich kenne es ja selber.

00:31:09: Es geht auch in die Umfangs-Sachen, wo ich sage, die war so toll!

00:31:12: Die will ich gar nicht mehr anders sehen.

00:31:14: Ja natürlich.

00:31:15: Trotzdem freue ich mich wenn ein Stück überhaupt gespielt werden.

00:31:17: Faktikiert, zum Beispiel ist es nach München erst mal ein paar Jahre nicht gespielt worden, obwohl das eines der besten modernen deutschen Musicals ist.

00:31:24: Zum Glück spielt das jetzt vor einem Publikum was wir in München nie erreicht haben weil die gar nicht nach Münchchen gefahren sind.

00:31:31: Das ist dann natürlich für den einzelnen Fan.

00:31:34: Natürlich sagt man ja auch nicht, wir waren immer spezieller.

00:31:36: Aber für die Personen, die in Bremen wohnen, die nie an mich gefahren wären und sagen, oh das ist doch voll die Husklinie!

00:31:43: Das kann

00:31:43: ich sehen.

00:31:46: Und das muss man halt dann in Kauf nehmen.

00:31:48: Ich nehme auch im Kauf, dass bestimmte Dinge natürlich vermisse ich aus darin, die ich mit München machen konnte weil sie auf der Türen tun nicht gehen.

00:31:54: Manchmal aber auch sage, das haben wir aber zumindest sind wir jetzt cleverer können das auch leichter ändern stellen.

00:32:00: Also Romy und Juli hat mir zum Beispiel sehr gut gefallen auf eurer Tour, das erinnere ich noch.

00:32:04: Ehe eine Ikonik-Szene!

00:32:06: Aber vielleicht die letzte Frage zur Regie angenommen ihr spielt jetzt Premiere in München?

00:32:10: Ich bleibe jetzt einfach bei dem Beispiel.

00:32:14: bist du dann fertig mit deiner Arbeit?

00:32:15: Habt ihr dann also?

00:32:17: siehst Du die Show dann nie wieder bis zu Daniel?

00:32:19: im besten

00:32:19: Falle?!

00:32:21: Nee, das ist normalerweise... Also die erste Arbeit ist getan.

00:32:25: Ich gehe dann erst mal weg und lasse sie dann auch erst mal in Ruhe.

00:32:27: Das ist wichtig!

00:32:28: Die müssen sich freispielen können.

00:32:29: Es gibt vor Ort ja eben die künstlerische Leiter sind immer wieder beim Resultat.

00:32:32: Da

00:32:32: geht es um

00:32:33: ein bisschen das Gleiche.

00:32:34: Sie müssen sich dann erstmal das Stück quasi nehmen und die Verantwortung haben.

00:32:39: Und dann sollen sie sich erst noch reispielen.

00:32:41: Ich habe dann in der Regel je nachdem wie lange die Tour ist, hab ich verpflichtende Termine so zwei bis drei sind das pro Tour je nach Länge wo ich dann auf jeden Fall Showwatches mache und die auch eingeplant sind, die sich zugesichert haben.

00:32:53: Dass ich sie machen kann um quasi Feedback zu geben, zu gucken.

00:32:56: Stimmt das noch alles?

00:32:57: Auch um dem Team vor Ort den Support zu gehen nicht umzukontrollieren.

00:33:00: Nicht so

00:33:00: Assurance.

00:33:02: Wirklich sagen hey das ist cool.

00:33:03: oder weil dann haben wir die zweite Setzung einstudiert.

00:33:06: Die haben natürlich alle ihre Individualitäten, die dann sagen können Guck mal, das machen wir ein bisschen andersweil aus dem Grund.

00:33:11: Dann kann ich sagen ja nicht cool oder gibt oder ich gebe da nochmal Input gerade an das Ensemble nach einer gewissen Weise in der Tour.

00:33:18: Also es wird ja nicht mehr so präzise automatisch, weil wir Menschen halt so sind, dass man einfach irgendwann ein bisschen eine Routine hat oder die Routinen liegen Möglichkeiten aber auch.

00:33:27: natürlich werden Sachen ganz gefreut.

00:33:30: Ich sag mal das Beispiel, das ist einfach nur so als zu mir mal Anthony Van Laas als Choreograf gesagt.

00:33:35: Er sagt ich positioniere dich bei der Premiere auf der einen Position und wenn du dich mit jeder Vorstellung nur einem Millimeter weiter rechts bewegst.

00:33:44: Dann denkst du immer noch, ich hab mich ja gar nicht bewegt, ich steh immer noch da.

00:33:47: Kommt nicht.

00:33:47: aber nach drei Monaten hast du dich über vielleicht

00:33:50: ein halben

00:33:50: Minute wegbewerbt und dein Licht steht aber immer noch auf der Alpen-Version wie es eingerichtet wurde.

00:33:54: Du stehst aber nicht mehr richtig!

00:33:56: Und das muss korrigiert werden.

00:33:58: Das kannst du manchmal weil du als Mensch vor Ort, als Resident Director kennst du das von früher und von früher.

00:34:03: Du gehst ja auch mit.

00:34:04: D. h. du veränderst dich ja auch Mit der Show, weil du sich jeden Tag hörst.

00:34:07: Die Person die von außen kommt kann sagen Du, das stattst du aber eigentlich weiter da und hast es gar nicht mitbekommen.

00:34:13: Das sind so Momente die halt helfen wo man dann von außen nochmal kommt.

00:34:16: Das mache ich bei den Shows wie der zwei bis drei Mal pro Tour oder pro, auch bei Sit-Down.

00:34:22: also wenn jetzt beim Ruhig bin ich alle sechs Wochen etwa da was ja ein Long Run ist und da hat einfach Input zu geben und gemeinsam zu schauen dass die Show die Qualität hat die sie haben soll.

00:34:36: Jetzt gehen wir mal ein bisschen weg von fuck you.

00:34:38: Das ist nur eins der ungefähr viertausend Stücke, die du schon inszeniert hast.

00:34:42: ich muss mich auch noch mal entschuldigen für die erste Nachricht hier geschrieben habe wo ich meinte Ich recherchiere und dann gucke ich ob ich Themen finde Und dann hab' ich gegugelt um mich geärgert dass sich das überhaupt geschrieben hat.

00:34:53: Da schließt sich eigentlich auch noch die Frage an wie kommt's?

00:34:55: Dass wir Fans so wenig über die anderen kreativen Leute wissen?

00:34:58: aber da gehe ich noch nicht drauf ein.

00:35:01: Es ist auch ein bisschen das Anliegen von meinem Podcast hier.

00:35:03: Aber Die frage die ich jetzt als letztes zur Regie habe Wie schaffst du das, kreativ zu bleiben und neue Ideen zu haben?

00:35:10: Es ist natürlich so dass wir oft von Regisseuren vor allem auch Komponistinnen finde ich oder Choreografen Handschriften erkennen sehen.

00:35:17: Ach!

00:35:17: Ist ja ganz klar, dass Sonntime das geschrieben hat oder so.

00:35:20: den hört man da immer raus.

00:35:22: wie gehst Du es an?

00:35:23: oder ist dir das gar kein Anspruch, dass sich das immer so unterscheidet vom Produktion zu Produktion?

00:35:29: Also ich mach das nicht bewusst.

00:35:30: also ich mache jetzt nie bewusst.

00:35:31: Wir sind heute manchmal was ganz anderes Wichtigem habe ich gemerkt, wir sind die Vorbereitungsphasen und nicht in Sinne von, ich setz mich jetzt hin und muss jedes Stück ergeben.

00:35:42: Sondern einfach auch mal diese Kurzweggehen von etwas sacken lassen und mal neue Einflüsse sammeln.

00:35:48: Also gar nicht so sehr nur zu sagen, ich gucke mir erstmal ganz viele Sachen im Theater an, in New York oder London.

00:35:52: das mache ich natürlich auch um Inspiration zu bekommen aber manchmal auch einfach nur mal was völlig anderes zu erleben außer Theater wie Menschen miteinander umgehen.

00:36:01: Das hilft mir immer sehr.

00:36:02: So gehe ich versuche es anzugehen dann nehme ich jedes Stück.

00:36:06: Ich bin ja immer, ich möchte mal lernen.

00:36:07: Ich möchte mal entdecken.

00:36:08: Ich möcht immer so was als Beispiel Da Vinci Code.

00:36:11: Das ist echt ein komplexes Thema und kein Musical aber halt echt ein Komplex erstoffen.

00:36:14: Ich habe das Buch vor zig Jahren gelesen.

00:36:16: Ich hab es nicht verstanden.

00:36:17: Aber wenn man sich dann eigentlich nicht so eine Freude gewinnt oder als ich Rumen Julian Wendig gemacht habe Shakespeare ist jetzt nicht das womit ich die ganze Zeit mich beschäftigt habe.

00:36:28: Aber dann dieser Moment, warum interessiert mich das und was will ich daran entdecken?

00:36:32: Und das macht die da wirklich ein neugierig.

00:36:33: Ich bin so ein neuguiriges Kind und will das lernen.

00:36:36: Und dann kommen Ideen, die man erst mal in die Luft schmeißt.

00:36:40: Vieles davon verwürft man.

00:36:42: Dann kriegt man... Irgendwann formt sich in dem Kopf so einen Bild Und dann, wenn man Glück hat, ein tolles Team um sich herum zu haben.

00:36:48: Dann bringen die ja ihre eigene Gedanken mit rein und dann formt sich das so richtig.

00:36:51: Das geht das, was am meisten Spaß macht diese konzeptionellen Gespräche mit dem mit der Person, die Set Design macht mit den Kurgagrafen im Kurgografen und dass man einfach die austauscht und merkt an die Richtung könnte es gehen?

00:37:05: Wenn dann alle irgendwann diese gleiche Richtung haben, dann entsteht etwas Spezielles.

00:37:10: Und wenn man sich darauf einlässt, dass andere Leute auch was einbringen können, dann wird die eigene Arbeit so viel leichter als wenn sie die ganze Zeit sagen muss Ich muss heute zehn Ideen liefern.

00:37:18: Ich muss zehn Sachen richtig toll machen, damit alle glauben die ich kann das was ich mache.

00:37:22: Das haben wir ja alle dieses Gefühl in der Gürtel.

00:37:26: Aber ich sag das auch beim Aussagen.

00:37:27: Ich bin für.

00:37:27: manche sagen sage okay da bin ich nicht intellektuell für aber das hilft halt auch so neugierig sein weil ich will Sachen lernen.

00:37:33: Ich will auch von meinem Song belehren.

00:37:34: Die haben manchmal bessere Ideen als ich und es ist so viel wertvoller bei.

00:37:38: sie sehen sich fühlen sich gesehen Sie fühlen dich wahrgenommen Man ist ein Austausch.

00:37:41: am Ende kann ich immer noch sagen Das ist die bessere oder nicht besser, die klare Entsteilung.

00:37:45: Ja!

00:37:46: Und das ist vielleicht noch nicht ganz so klar... Aber dann hat man auf einmal Freude daran.

00:37:51: Wir haben ja das Glück, dass wir auch in einem Spielplatz uns befinden dürfen und das versuche ich immer so zu sehen.

00:37:57: Wichtig ist, dass man es... Ich hatte eine Phase wo ich sehr viel ineinander weg inszenieren musste nach Corona weil ich so viele Aufstau hatte.

00:38:03: Verstehe?

00:38:03: Da merkst du okay.

00:38:05: jetzt, ich wiederhole mich langweilig von einer von mir selber.

00:38:09: Das sage ich ganz oft.

00:38:10: Wenn ich merke gut, das habe ich schon dreimal gemacht Das geht so nicht.

00:38:13: Das muss ich anders machen, das kann ich relativ gut einschätzen.

00:38:17: bei mir wo ich merke okay das ist jetzt mir zu konventionell.

00:38:21: für Bieder habe ich schon dreimal gesehen.

00:38:24: dann versuche ich noch einen anderen Weg zu finden.

00:38:26: manchmal ist es auch gar nicht notwendig.

00:38:27: manchmal kann man auch Sachen durchaus mehrfach machen wenn sie gut funktionieren.

00:38:31: aber diese Neugier dieses immer nochmal entdecken und neu drauf schauen oder sich ein neues Thema einarbeiten und die Komplexität versuchen zu gewinnen.

00:38:41: Und das runterbrechen auf was, was für einen Publikum auch nachvollziehbar ist.

00:38:45: Das bringen wir uns heute nicht mehr, wenn ich jetzt Regie-Theater machen würde und mich so wahnsinnig toll finde bei allem, was ich mache und am Ende will es keiner sehen bzw.

00:38:52: vielleicht geht keiner... Dafür bin ich auch ins kommerzielle Theater gegangen und nicht jetzt eben... Ich

00:38:57: wollte gerade sagen, solche gibt es auch.

00:38:59: Ja, total!

00:38:59: Aber ich kenne dann mich irgendwie wie ich im Theater sitze und denke nur Gott, ich kenn' mich jetzt schon mit der Materie an sich aus und ich versteh's nicht.

00:39:06: Wie soll das denn meine Mutter verstehen?

00:39:09: Und so gehe ich tatsächlich also auf Rane.

00:39:10: Das heißt ja nicht, dass man alles nur Larry Fahrey oder Oberfläche machen kann.

00:39:14: Man kann das Publikum durchaus fordern wenn man's versteht.

00:39:16: Ich wollte

00:39:16: grad sagen, Romy und Julia ist zum Beispiel finde ich auch nicht sehr einfach inszeniert, um das mal so zu sagen.

00:39:22: Da muss man viel darüber nachdenken, was ihr gemeint habt?

00:39:26: Genau und es ist auch okay, aber trotzdem muss man das Gefühl haben, wo es einen gehatzen unterhaltenen Seelenzweck... Was ist da drin?

00:39:33: Muss ich die Sprache komplett durchbringen, um eine gute Zeit bei Robin Julia zu haben?

00:39:36: Wahrscheinlich nicht!

00:39:37: Aber ich muss die Emotionen transportieren können.

00:39:39: Ich muss die Bilder klarmachen,

00:39:41: dass

00:39:41: ich das Gefühl habe der Bogen an sich ist nachvollziehbar.

00:39:43: Und dann kann man im Nachhinein drüber nachdenkt wie in den Alpen kommt man nochmal zurück weil man noch etwas anderes verstehen will.

00:39:48: Aber ich sage immer, ich muss es verstehen können.

00:39:51: Dann kann's auch andere Leute verstehen.

00:39:52: und wenn ich was unterhaltsam finde weiß ich mittlerweile scheinbar treffig den Nerv von einer guten Länge von Menschen dann wird das auch an sich so funktionieren.

00:40:02: Und das funktioniert aber auch nur wenn man doch wirklich ab und zu ein bisschen Abstand nehmen kann nicht nur von eins zum anderen hechelt weil das dann kann man nichts anderes.

00:40:08: da funktioniert man nur auf nuller fünfzehn und dann reproduziert man und dass Versuche ich mittlerweile zu vermeiden

00:40:15: Schön.

00:40:15: Ich finde es auch schön, dass du eben gesagt hast ich habe das Glück, dass ich auf einem Spielplatz arbeite ist ja auch irgendwie schön zu reflektieren, dass man so zufrieden mit seinem Job ist.

00:40:23: Du sagst ich denke auch daran ob meine Mutter das versteht oder so.

00:40:26: also das heißt du hast schon auch die Zielgruppe im Kopf während der Inszenierung weil oft sagen wir ja auch Ah, es war nicht passend für die Zielgruppe zum Beispiel Marketing oder so.

00:40:36: Oder ich bin vielleicht jetzt nicht die Zielgruppe von der heißen Ecke.

00:40:38: Das hat mir z.B.

00:40:39: nicht so gut gefällt... ...oder sagst du ist geht mir ums Material?

00:40:42: So wie du sagst der Bogen muss klar sein das Bild muss klar und dann findet die Ziel-Gruppe schon zum Stück!

00:40:49: Ja, ich kann mich jetzt ja nicht vom Marketing treiben lassen, sondern ich bin engagiert für ein Produkt.

00:40:53: Für einen Stück und klar, das war kein Vorgaben.

00:40:54: Hey, das sind das Wollen wir erzählen, den wollen wir erreichen?

00:40:57: Das nehme ich dann schon mit auf.

00:40:59: Am Ende gehe ich nämlich das über dem Inhalt und über das was ich konzeptionell mache.

00:41:03: natürlich wie gesagt versuche ich drauf zu achten.

00:41:05: ist da also... Ist das.. Was erzählen wir in welchem Moment den Publikum und warum machen wir es in dem Moment?

00:41:09: und wo?

00:41:10: wollen die sich kurz mal irritieren aber müssen sie irgendwann wieder irgendwo hinführen.

00:41:14: Das habe ich schon sehr klaren Blick dass Es gibt immer Momente, wo man verrückt die Ideen in den Raum schmeißt und denkt das kann man wahrscheinlich nicht machen.

00:41:21: Das sind aber auch die spannenden Momente.

00:41:23: Aber was wird wir das machen?

00:41:25: Was bedeutet das dann?

00:41:26: Ist das dann cool funktioniert?

00:41:28: Die Leute verstehen es.

00:41:30: Dann ist das eigentlich das Beste für mich.

00:41:32: Ich mag einfach nur nicht mein Publikum für dumm verkaufen weil man kann einem Publikums viel mehr zumuten als sich viele Leute trauen.

00:41:39: Über das Marketing ist ein sehr großes Thema von jeder Produktion.

00:41:42: Ja, da spreche ich mit jemandem noch mal separat drüber.

00:41:44: Das ist was und da tue ich mich wirklich auch schwer in eine klare Meinung zu haben weil es so einfach ist darauf zu hauen und war heutzutage wie funktioniert im Theater.

00:41:53: Wenn ich davon leiten lassen würde dann käme da nichts zustande.

00:41:57: Dann würde ich nur Fluffy-Puffet und lass mal Hauptsache Puro damit die Leute merken Die zwanzig Euro, die ich noch mehr für das Ticket bezahlt habe, sind in den Feuerwerk gegangen.

00:42:05: Das ist mir zu einfach!

00:42:08: Ein Stück kann auch wertvoll sein und auch den Leuten Preis abverlangen.

00:42:13: Auch wenn es jetzt nicht nur die krassen Megashow-Effekte hat, wenn sie aber was macht mit einem, dann ist es das Wert für die Leute.

00:42:19: Und ich glaube, dass muss man erneut.

00:42:20: Vielleicht jetzt schiebe ich die Frage einmal ein.

00:42:26: Ich habe eben gesagt, wieso war mir dein Name nicht so richtig bekannt?

00:42:30: Ich hatte bestimmt schon oft im Programm Heften gelesen aber hast du eine Meinung vielleicht auch dazu dass...ich kann dir glaube ich zehn Broad Regisseure aufzählen und in Deutschland zwei, wenn ich mich gut konzentriere stürte ich das.

00:42:45: oder ist es fein für dich?

00:42:47: oder was glaubst du?

00:42:48: woran liegt das?

00:42:49: das bisschen Untergeht im deutschen Deutschsprachigen Musical Raum auch unter den Fans.

00:42:55: Ich spreche jetzt einfach mal zumindest für meine Fan-Wabbel, wo das glaube ich viel auf die Darstellenden immer konzentriert ist und dann vielleicht noch auf Produzenten?

00:43:04: Das hat ja was wie der ganze dieses Metier gewachsen ist.

00:43:08: also wenn man in dem New Yorker Raum du hast einfach ein Kosmos der da viel größer ist es eine Industrie wo die einzelnen Menschen dort viel mehr gesehen werden können und auch viel mehr Historie mitbringen.

00:43:22: Also wohl in Kompromiss, aber auch in den Kreativen die werden da auch vielmehr nach vorne gestellt und haben dann eine größere Bedeutung, weil wenn du dir halt Tony Awards im Fernsehen anschauen kannst, dann wirst du mit dem Tony Award von der Regie verliehen.

00:43:35: jetzt ob jetzt wird Bewerbe hinterher?

00:43:37: Ob das was Gutes ist oder nicht?

00:43:38: Wir sind ja nicht ein Wettbewerb finde ich.

00:43:40: Und Arme stört es nicht extrem, ehrlich gesagt.

00:43:43: Das ist nicht so das.

00:43:44: ich denke, wenn man sich wünscht mit mehr Leuten würden mir ab und zu mal Hallo sagen wie toll sie mein Arbeit finden überhaupt nicht weil ich das ganz gut abstrahlen kann dass wenn Leute Stücke gut rezentrieren oder wenn Leute einfach was Gutes über meine Arbeit sagen dann ist das das Lohn für mich drin.

00:44:00: Ich finde es wichtig das auch der professionellen Ebene bei Rezensionen sollte man schon also das Kreativteam in irgendeiner Form abgebildet haben weiß eben für uns auch unsere eigene Visitenkarte ist.

00:44:11: Das ist immer wieder ein Lebenslauf, der sagt das eine.

00:44:14: aber wenn du halt Leuten geticken mitgeben kannst und sagen hey guck mal der hat jemand offensichtlich gute Arbeit gemacht dann ist es einfach für uns eine wichtige Werbeplattform.

00:44:23: Und ich glaube dass es einfach ein historisches Ding ist, dass wir das im Musikbereich nicht so nach vorne geschoben werden.

00:44:32: wie gesagt das Musik passiert irgendwie Aber da sind ganz viele Leute dahinter.

00:44:37: arbeiten ist einfach, es ist einfach nicht gelern.

00:44:41: Das mache ich immer

00:44:42: zum Vorwurf und

00:44:43: deswegen bin ich bei den Freunden, weil du mit deinen guckst immer diesen Tellerrand hinaus.

00:44:47: Und natürlich ist das schön, natürlich freu mich dass man diese Leute die über dem Podcast waren, diese Möglichkeit haben sich da zu zeigen.

00:44:54: macht's mich jetzt in meinem Ego, tut's mich runter wenn ich weine.

00:44:58: oder hat jetzt wieder keiner was zu mir gesagt?

00:45:00: eigentlich überhaupt nicht, weil ich weiß die Arbeit dafür spricht.

00:45:03: aber Ich freue mich auch, wenn das mehr gesehen wird.

00:45:05: Weil das Gefühl über den Kinderprofessionalisierung kannst du professioneller werden, wenn die Wahrnehmung da

00:45:09: ist?

00:45:09: Ja!

00:45:10: Du das Gefühl hast am Ende es nicht.

00:45:11: ja nur was kriege ich jetzt an Kohle dafür, was ich da mache sondern wir sind Künstlerinnen und Künstlern geworden weil wir natürlich ein bisschen dieses Gefühl haben von wir wollen natürlich auch sehen werden und wie müssen sie halt immer die Arbeit an sich definieren.

00:45:22: oder wenn jetzt eine Darstellerin einen Darsteler ein tolles Feedback bekommen dann ist da mein kleiner Anteil mit drin Und das nehme ich dann so auch zu kennen, so kann mich darüber auch freuen.

00:45:33: Also wenn ich darin habe die tolles Lob bekommen, dann macht mich das sehr froh weil ich weiß naja alles haben wir halt gemeinsam erarbeitet und dass für mich persönlich reicht es kann dabei ja nicht für andere sprechen.

00:45:46: und ich glaube wie gesagt ich hab jetzt viele viele Jahre.

00:45:49: ich bin jetzt fast tatsächlich vor zwanzig Jahren im Business.

00:45:52: ist es so?

00:45:53: Ja ja tatsächlich fast!

00:45:56: Ich habe das Gefühl, ich bin in der ganzen Zeit gar nicht gesehen worden.

00:46:00: Ich war lange in kommerziellen großen Produktionen und die wurden... Da ist das Team ja viel mehr im Hintergrund noch als jetzt wenn man selbst inszeniert.

00:46:07: also deswegen Mein erster Ziel damals war als Nachstudent.

00:46:11: Ich wollte einmal mit dem Namen irgendwo im kleinen Programm stehen,

00:46:14: das waren meine Tappenziele.

00:46:16: Und irgendwann habe ich gesagt, dieses nächste Ziel ist mit dem Foto irgendwann zu erscheinen.

00:46:19: und dann irgendwann hab' ich gesagt so, jetzt hab es gemacht okay!

00:46:23: So baut man sich sowas und dann denke ich, oh das hat mich dann froh gemacht und das sind kleine Bausteile die man sich dann so gesetzt hat.

00:46:30: und wie gesagt heute freue ich mich wenn mein Name irgendwo steht und freundlicher erwähnt wird.

00:46:33: und ich freue mich auch wenn jemand sagt ganz kackel dann ist man zumindest erwähnt worden.

00:46:37: Also es lag jetzt auch nicht unendlich an mir, aber wo man denkt ja, das nehme ich jetzt so hin und ist bei uns so...

00:46:46: Jetzt hast du es noch mal angesprochen des Professionalisieren des deutschsprachigen Musicals oder du sagst auch auf deutschen, aber ich nehme jetzt immer mal Österreich-Schweiz nochmal mit rein weil das oft übergreift.

00:46:56: Definier doch mal professionelles deutsches Musical und grenzt es vielleicht abzudehnen, wo du glaubst musst sich noch entwickeln, dass wir wissen was du meinst damit?

00:47:06: Das sind natürlich große Begriffen.

00:47:08: Zum einen sind wir da bei den, also wie das an Theatern gesehen wird... Also ich sage mal jetzt gerade nicht im kommerziellen Bereich, da haben wir eine professionelle Professionellisierung mit ATG und Stage und auch Showslot-Sagen machen, damit es ein gewisses Niveau haben.

00:47:20: Und so sind professionelle Leute am Werk.

00:47:22: Und andere Anbieter auch.

00:47:23: Ja ja die großen Anbieten.

00:47:26: Deswegen nenne ich sie jetzt gerade.

00:47:27: Da gibt's noch andere, die auch professionell arbeiten.

00:47:29: Der Link in die staatlichen Theater ist.

00:47:32: An manche Theater waren sie, sind wir wahnsinnig weit gekommen.

00:47:35: Ich hatte das Glück in Linz zu inszenieren.

00:47:36: was wo?

00:47:37: nicht unbedingt... Das ist ein Traum wenn man Musical macht und man weiß da machen das Leute mit viel Liebe und mit viel Know-how auf einer professionellen Ebene oder auch des TfN hat eigenes Musical-Ausformen.

00:47:48: In mancher Theater haben mehr und mehr kriegen sie dazu dass sie vielleicht doch mal ein paar Musiker darstellende in ihren Instauren bezogen.

00:47:53: aber der Rahmen für die Kreativen.

00:47:55: Das ist immer noch ein Glücksspiel wo jetzt ein paar gute Leute da sind.

00:47:57: also da gibt es ja selten einen Lichtdesigner.

00:48:00: zum Beispiel Lichtdesign ist ein Beruf.

00:48:02: Am Stadttheater macht das halt die Beleuchtungsabteilung sehr auf, weil es natürlich ein kosten Ding ist.

00:48:07: ja verstehe ich kann das jemand machen, da sitzt er aber als Regisseur und muss dann halt leuchten.

00:48:11: Das ist okay, das ist bei uns auch gewachsen.

00:48:13: Aber wenn du richtig eine tolle Produktion, eine große Produktion machst, dann hast du dann natürlich... Ist das ein Gewerk?

00:48:18: Genau so wie im Ton, eine Thronabteilungen Kann das an einem Stadttheatern unbedingt abziehen was dem Musical vielleicht braucht einen Unterschied zu anderen musikalischen Arbeiten.

00:48:27: Wenn du Glück hast, hast du halt einzelne Menschen, Eislerabteilungen, die das dann so ernst nehmen.

00:48:32: Dann haben wir richtig Bock drauf.

00:48:34: aber aus einer Erfahrung weiß ich okay wie immer noch dann Musikproduktion gemacht hat und denkt sich...

00:48:39: Man hört mich!

00:48:40: Aber ich habe

00:48:40: eine kleine Frage.

00:48:41: der sich damit auskennt.

00:48:43: und das sind dann halt diese Inseln wo ich mich freue dass es das Giebeln des Niveau einfach höher wird.

00:48:48: Aber diese Seriosität mit denen dann so eine Musikproduzion umgesetzt wird eben Aus Kostengründen aus bestimmten Dingen, aber vor allem wenn es halt lieblos gemacht wird das kann ich nicht haben.

00:48:58: und lieblos heißt dass Leute sich für das Genre interessieren daran gelassen werden.

00:49:03: Und dann sind da nämlich vielleicht eher junge Regisseurinnen und Regisseure die vielleicht mit mehr Zuwendung zu dem Genre was machen.

00:49:10: Und wenn ich sage, wir machen jetzt hier ein großes Musical auf einer großen Bühne aber wir wissen eigentlich gar nichts mit dem Stück anzufangen oder wir wissen nichts mit einem klassischen Musical anzufahren.

00:49:17: Aber auch unsere Spielplan B warum?

00:49:19: Die Leute kommen dann trotzdem, sag' ich

00:49:20: mal... Ja weil die West Side Story draufsteht!

00:49:23: Ja und es ist halt gut genug.

00:49:26: Das kann ich nicht haben.

00:49:27: also wir springen so hoch wie wir müssen Es ist ja gut genug die Leute kommen.

00:49:30: Ich mach das dann immer Kirche, wenn ich denke aus Rudia.

00:49:32: Gefeil war immer Auswirkwärtssee Aber da geht so viel mehr.

00:49:38: Und ich habe jetzt einen Tag in den letzten Monaten gesehen, wo ich dachte... Mann das ärgert mich dann die Fahrzeuge!

00:49:44: Das ist nicht weil ich denke, dass muss ich alles besser machen, sondern es gibt Leute wie uns da sehr schnell helfen können.

00:49:52: und das meine ich... und das ist so schwer zu sagen macht mal das, mach mal das.

00:49:55: und das sind professionelle.

00:49:56: Das ist auch eine gewachsene Struktur diese Ernsthaftigkeit an dieser Show heranzugieren.

00:50:01: Guckt euch das an, wie es in Linz gemacht wird.

00:50:03: Da werden Stücke gespielt, die sonst nirgendwo gespielt werden und funktionieren erfolgreich.

00:50:06: Also jenseits von Westerz treuend.

00:50:08: Ja ja ja...

00:50:09: Hast

00:50:10: du nicht da auch Wonderland gemacht?

00:50:11: oder war das...?

00:50:12: In Wonderland

00:50:14: und Priscilla und die Welle.

00:50:16: Und das ist einfach eine so angenehmes Arbeit.

00:50:19: und ich glaube der Gedanke und da müssen die Theater anfangen weil diese sind in so einer großen Krise des DBJs und so knapp dieser Crossover Auch mit Professionellen, die auf der Bühne, wir nehmen der Böhne zu arbeiten.

00:50:32: Die dieser Genres ernst nehmen ist für mich zukunftsweisen.

00:50:35: Da bin ich klar, weil da was sich entwickelt... Die müssen sich da entwickeln.

00:50:40: Sie können sich nicht davor verließen.

00:50:41: und jetzt nenn das Musical, nenn es modernes Musiktheater, was auch immer.

00:50:44: Es gibt so viele Formen davon aber dafür gibt's Fachleute oder Fachleuten, die diese Fachleude werden könnten.

00:50:51: Und klar, da wünschte ich mir dass mehr in den Ausbildungen noch stecken würde Aber es ist natürlich wie gesagt ein großes Thema, wo ich jetzt auch nicht müde war in der Musical Academy immer wieder anzusprechen.

00:51:03: In der Zeit wo ich da am Vorstand dann war und das wissen wir ja auch dann.

00:51:06: Man versucht sie auch immer wieder, dass da passiert ja auch einiges aber eben das geht ja nicht... Das muss aus den Häusern an sich natürlich ein bisschen kommen Und dann sind wir genau bei diesem Thema ausgebildet.

00:51:18: Das ist das andere was die Professionalisierung angeht.

00:51:21: Wir haben Ausbildung für Musik und Darstellende die mal mehr oder weniger der Moderne angepasst sind.

00:51:28: Manche bilden moderner aus, manche machen immer noch Musical-Ausbildungen wie es vor zehn, fünfzehn Jahren war aber eben auch wo kannst du denn mal Musical Regie studieren?

00:51:38: Wo kannst du dann Lichtdesign und Tondesign da... Das mal wirklich ernsthaft jetzt müssen nicht viele jahre sein, aber du kannst dann überhaupt ich mal

00:51:46: schwerpunkt wenigstens

00:51:47: schwerpunkt setzen wenn du es nicht nur an der job machst.

00:51:51: Das kannst du über umwege kannst du das mal oder musst ins Ausland gehen.

00:51:54: also die beste bäste wie stage management das ist ja ein beruf den spritzen am städtchen hat es eben so.

00:51:59: was anderes mit der großproduktion das kannst du in deutschland nicht lernen.

00:52:02: wir haben einen großen mangel an leuten die das können weil das ein sehr verantwortungsvoller job ist Und alle Leute, die das gut machen haben das über Jahre sich angearbeitet oder kommen aus dem Ausland.

00:52:12: Weil sie das lieber bei uns nirgendwo lernen können, obwohl das ein so begehrter und guter Job ist... ...und essenziell

00:52:19: für jede Produktion!

00:52:20: Absolut, absolut!

00:52:23: Und dass es sich der Kurs um künstlerische Leitungen stellt mit solchen verbindenden Jobs, die wirklich essentiell für eine große Produktion sind werden nicht so ernsthaft... Die kannst du hier nicht so Von vorne bis hinten lernen.

00:52:38: Das muss so alles auch ein Job machen.

00:52:39: oder halt über Umwege, über Aufbaujahre im Ausland oder halt eben Assistenzen und sonstige Geschäfte.

00:52:46: Also ich kann sehr gut mitgehen wo du sagst schön dass ihr spielt aber da geht noch so viel mehr.

00:52:50: Ich geh auch oft dann hier in regionalen Theater und denk wow toll das ihr Fame nochmal spielt So simpel, ich denke ja natürlich schauen es alle an und das bleibt einfach gutes Material aber es geht immer noch mehr.

00:53:04: Und du hast jetzt schon ein bisschen auch gesagt es wäre schön wenn es mehr Nachwuchsförderung gäbe.

00:53:08: Du hast in der Deutsche Musical Akademie dich dafür eingesetzt.

00:53:11: Ich habe trotzdem nochmal aufgeschrieben.

00:53:13: also wie kann das gelingen?

00:53:15: Hast du jetzt gesagt dass wären Ansätze.

00:53:17: Aber auch was braucht es mehr?

00:53:19: und kann vielleicht auch jeder von uns der viel ins Theater geht Was tun Fragezeichen oder liegt es in der Hand Geldgeber, Entscheidungsträger in den Kulturförderungen.

00:53:33: Wie können wir denn was tun?

00:53:35: Wie gelingt es uns?

00:53:36: Ja, es ist ja ein großes Komplexes Thema wo du nicht an einer Schraube drehen kannst.

00:53:41: Also wie du auch die Wahrnehmung von diesen Berufen natürlich erhöhen sagen, hey das ist nie der Beruf und ich habe das ganz kompliziert in meiner Familie, wo ich denke... Die Muster ist immer noch erklären.

00:53:53: Ich hab auch einen Familienkreis jemanden überlegt, der richtig künstlerische Arte hat aber keine Ahnung welche Richtung.

00:54:03: Wenn du schlau bist, machst du eine Ausbildung irgendwo zu sowas wie Stage Management oder den Bereich, wo ich weiß.

00:54:09: Du wirst super arbeiten in den nächsten Jahren!

00:54:12: Und ich glaube, dieses Thema... Also ich komme ja selber und habe hier eingangs aus dieser Fanbase von früher.

00:54:17: Das war im Neunziger natürlich noch ein bisschen anders.

00:54:20: Wir haben nur die Chance, aus dieser Gruppe an Menschen, die sich begeistern für das Genre, den Profis von morgen zu machen.

00:54:27: Aber es ist ja so!

00:54:29: Man interessiert sich

00:54:29: schon.

00:54:30: So ist das überall?

00:54:30: Ja.

00:54:31: Dann macht man das irgendwann zu seinem Berufs.

00:54:35: Denen Möglichkeit zu geben, sich bei sowas auszuprobieren gehenseits von Freuen uns das Darstehenden auf der Wünsche und sagen, was für Interessieren die sich?

00:54:43: Was könnten sie denn machen oder wo haben wir denn die Möglichkeiten, Sie auszuprobieren.

00:54:47: Das liegt dann halt an kleinen Theater- und Klarengruppen, dass man denen die Möglichkeit gibt Sachen zu realisieren.

00:54:54: Bei uns war es die schulmüsige Gruppe in Wetzlar bei der Goethe Schule.

00:54:58: Die gibt's ja so viel.

00:54:58: Ja, da probieren die Schülerinnen und Schülern aus jedes Gewerk.

00:55:02: Manche davon gehen irgendwann und finden die Ausbildung selber allein, die zu finden welche Ausbildungswege es geht ist für den jungen Menschen nicht so da.

00:55:10: Ich glaube, dass die Theater da eine große Aufgabe haben.

00:55:13: Die großen Geldgeber und die großen konventionellen Produzenten, die haben es schwer auszubilden weil sie haben einfach natürlich einen Kostendruck der enorm ist.

00:55:20: aber ich glaube das Theater in dem Bereich ja an sich bilden Sie auch so wie wir die Bildung für Anstaltungs- techniker ausgebildet sind.

00:55:28: Verschiedene Maskenbilder in den Außendurchgeschichten.

00:55:31: Aber dieses Kurs über diesen konventionell Bereich findet zu wenig statt.

00:55:35: weiter eben auch die Denke natürlich nicht modernes war sehr viel auf auf traditionellen Wegen besetzt, wo du nach weiter geht und auch natürlich da jetzt nicht immer.

00:55:45: Das heißt ja gar nicht, nicht gar nicht.

00:55:46: Sondern nicht immer einfach fortschrittlich gedacht wird und vorsichtliche Leute dann mal über den Tellerrand raus schauen so wie bei der Musikerausbildung auch wo ich sage hey habt ihr mir dran gedacht leute besser ein Pop-Gesang mit dem Mikrofon auszubilden?

00:55:57: Wenn wir wissen, da hängt das ein Jahr vor.

00:55:59: Wir liefen im GenauSix oder im TTV liefen jetzt Shows die wieder Popmusical klingen.

00:56:04: Das ist vielleicht ganz gut dass man sowas mal hat und vielleicht das genauso zu gewichten wie dass jemand krass gut stepp tanzen kann weil das es vielleicht heute Nicht mehr ganz so relevant, wie ich es vielleicht noch vor fünf zu zwanzig Jahren war.

00:56:17: Weil die wenigsten im Kiel sterben und die sollen das alle lernen.

00:56:22: Aber auch diese Denke... Da kann man jetzt nicht sagen, da muss jeder.

00:56:28: Da kann jede Person natürlich sagen, wo kann ich mal mich austoben?

00:56:31: Und wenn ich in dem Bereich will, dann muss man sich extrem umkümmern.

00:56:34: Es fällt an mich zu aber jetzt zu sagen, an der Straufe kann man einfach drehen, das ist ein sehr komplexes Ding.

00:56:40: Die Akademie ist super dafür weil sie sowas nach und nach voran treibt.

00:56:43: die Kulturförderung wäre da wichtig und auch gerade auf dem Thema Ausbildung in diesem Bereich breiter zu streuen.

00:56:50: also du kannst Opern-Regie studieren, Schauspielregie studierstudien oder Ausbildung machen.

00:56:57: Das wäre ja auch für eine Uni total clever wenn Sie die Ersten wären die das anbieten.

00:57:01: ich kann mir vorstellen dass das wahnsinnig viel Zulauf hätte.

00:57:05: Ja und aber das ist dann wieder ein Musical, dann heißt es ja so spezifisch.

00:57:09: Dann ist man ja gleich so gebrannt worden.

00:57:11: Und

00:57:11: Opern nicht oder was?

00:57:12: Ja

00:57:13: genau, aber das meine ich mir.

00:57:15: Also Open Regie ist ja jetzt nicht sage ich mal die... Die Argum sagt dass es das ist wo man jetzt den großen Masse aufmacht.

00:57:21: Da denken wir lasst doch Regie, Theaterregie studieren, aber macht doch Musical einen wichtigen Teil davon.

00:57:25: wie immer ein Musical inszeniert weil es ist die komplexeste Art des zu machen Es ist einfach die Komplexe, das kann mir keine andere erzählen.

00:57:31: Ich habe selber Schauspieler inszenierend Und das macht Spaß und ist auch herausfordernd.

00:57:36: Aber es ist am Musical zu inszenieren, das sind noch mal eine ganz andere Sache.

00:57:40: Eine ganz andere Sachen.

00:57:41: Wenn du ernsthaft dich betreiben willst, dann hast du da mehr Arbeit mit.

00:57:45: Und es bedeutet einem Skills, den du brauchst!

00:57:48: Ich habe übrigens witzige Anekdote vielleicht passend gesehen neulich an wie das Amerika... vielleicht auch eher Phantom auf das deutsche oder deutschsprachiges Musiker schaut, weil die sich begeisternd für die Opernregisse erinnern.

00:57:59: Die dann Musik inszenieren, weil es so groß ist und so übertrieben gedacht verhältnismäßig zu einem Broadway Revival von Sunday in a Park with George oder so wenn man so Riesenleinwände hätte oder so dass sie das eigentlich auch einen ganz spannenden Ansatz finden.

00:58:13: aber wir sind natürlich nur damit bedient übertriebengesagt.

00:58:16: deswegen vielleicht auch noch mal spannend so das zu sehen

00:58:20: Und ich will da gar nicht, ich finde wirklich tolle Opernproduktionen sehr toll.

00:58:24: Ich möchte niemanden dissen und ich kann das sehr wertschätzen.

00:58:28: Ich sage nur es ist das Genre was sich am meisten bewegt und dynamisch voranschradet ist das moderne Musiktheater in all seinen Ausprägungen.

00:58:37: Da ist eine moderne Oper genauso für mich

00:58:40: Ja.

00:58:41: Wo ich denke, da muss es eigentlich hingehen.

00:58:45: Schön!

00:58:45: Jetzt haben wir noch irgendwie fünf Minuten und ich hätte jetzt hier noch eine ganze Liste zu Casting.

00:58:50: Ich glaube das schaffen wir nicht mehr in fünf Minuten abzuhandeln.

00:58:52: aber machen wir vielleicht nochmal, lade ich noch mal jemanden der noch im Casting auch ist ein.

00:58:56: Vielleicht gehen mir einfach noch durch ein paar Stücke durch die auch also die Fans total leben.

00:59:01: du hast beide Kudam-Stücke inszeniert richtig?

00:59:05: Richtig.

00:59:06: Hast Du damit gerechnet dass sie wirklich so erfolgreich sind.

00:59:10: Und das schwingt ein bisschen mit, dass ich jetzt nicht erwartet habe, als ich gehört hab, dass es kommt!

00:59:16: Die sind wahnsinnig gelungen finde ich.

00:59:18: also erst mal gratuliere dazu.

00:59:20: Vielleicht kannst du uns noch einmal mitnehmen.

00:59:22: wie kam's dazu und was ist vielleicht erstmal für sechsundfünfzig der Aufhänger gewesen?

00:59:26: Wie sieht es aus, wie es aussieht und nicht voller Bund?

00:59:30: Das ist ja finde ich doch am Ende sehr reduziert inszeniert worden.

00:59:35: Erzähl uns noch mal was dazu.

00:59:36: Ja,

00:59:37: also wie es dazu kam.

00:59:38: ich wurde von Peter Platter auf der Sommer gefragt, während Bibi und Tina gerade zusammen gemacht hatten.

00:59:43: Die hat ein Fuck you Goethe in München gesehen, mich bei den Obendorten wollten das sich dann mit ihnen was machen.

00:59:47: Aber dieser rote Faden als hätte ich's geplant?

00:59:51: Dann haben sie mich für Bibi Und Tina gefragt als neuen Regisseur und währenddessen kam die Idee auch vom... Ich glaube, ich vom ZDF selber daraus aus Gulland ein Musiker zu machen.

01:00:02: Die sind dann auf Peter und Ulf herangetreten, ob sie die Musik dazu machen wollen würden.

01:00:06: Und dann hätte Hess selbst etwas als die Urheberin davon zusammen das zu entwerfen.

01:00:12: Da war ich total Feuerpflammter.

01:00:14: Das ist ja spannend wie eine Adaption auch für echt deutschen originalen Stoff Und die ersten Gespräche waren super spannend, weil eben er nicht gesagt hat, sie will das anders haben als die Serie.

01:00:23: Wenn der Serie ist und es musst du im ZDF halten, dann musst du so ein bisschen bunter

01:00:27: machen,

01:00:28: muss ja was zu den Schauwerten groß sein.

01:00:30: Die Serie war auch wirklich super gut geschrieben und der Annette kann einfach tolle Geschichten erzählen mit dem Musikstil von Peter und Ulf.

01:00:39: Das war eigentlich ein bisschen Reibung bei diese moderne Musik in diesem fünftiger Dorf Aber das ist ja genau der Spaß, da sind wir wieder dran was zu entdecken.

01:00:49: Was dann

01:00:49: entspannen?

01:00:50: und wie kriegt man sich den komplexen Blot in einen Stuhl?

01:00:53: Und es

01:00:53: schlägt finde ich um dir kurz reinzureden eine super Brücke für mich als junge Frau jetzt die jetzt die Frauen in den fünftiger Jahren sieht.

01:01:01: Ich bin denen damit total nah weil sie in meiner Sprache sprechen aber dem anderen System stecken und das ist hier eigentlich schon Ein Stilmittel, wenn man so will.

01:01:09: Das

01:01:09: war eigentlich schon da und das wusste mir, dass wir das nutzen wollen.

01:01:11: Und dadurch, dass Annette halt filmisch erzählt... Also sie ist eine Drehbuchautorin, keine Bühnautorin habe ich mich dann halt damit auseinandergesetzt mit ihr zusammen sehr eng mit Peter Uttosamsen.

01:01:20: Wie kriegen wir diese Komplexität der Geschichte?

01:01:23: Möglichst viel davon in das Stück rein!

01:01:26: ohne es zu überladen.

01:01:27: Und das geht nur über so einen filmischen Ansatz, dass wir sehr schnell Schnitte machen können.

01:01:31: Das heißt, wir konnten nur reduziert arbeiten und wir konnten sagen, wir müssen mit schnellem Wechseln ohne krasses Bühnen bilden, weil wenn du da die ganze Zeit warten musst, dann

01:01:39: kriegst

01:01:39: du diese Dynamik, die Geschichte wird dann... zu langsam.

01:01:43: Und wir haben gesagt, okay, wir wollen das auf diese Art und Weise inspiriert von dieser alten Tanzschule, die runtergekommen ist.

01:01:52: Wir hatten einen Workshop für dieses Stück noch vor Corona-Zeiten da waren wir im Ballhaus dann in Ballehausen im Alten, wir waren in den Habe-Studios in Berlin draußen und dort sah das der Raum man sich so aus wie die Bühne fasst.

01:02:04: Das hat uns so inspiriert dass genau das richtige Setup sein könnte für die Buhnenversion, sodass man das verfallene Deutschland zeigt außen rum drin dieses sehr steife Gehabe, dass man das zusammenbringt um diese Reibungspunkte Musik mit der Geschichte, mit dem Set und damit sie einen sehr schnell filmischen Wechseln.

01:02:25: Das war dann sehr schnell klar, dass wir dieses Konzept so umsetzen wollen.

01:02:29: Und und dann hat es so ein Nerv getroffen weil die Serie hatte eine große Community gehabt.

01:02:35: Wir wussten, Peter Rüff haben in der Community von Fans, die beruflich deutsch-deutscher hier noch da waren und ihre Arbeiten davor.

01:02:44: Wenn das ein modernes deutsches Musik ist, dann bitte schön let's go!

01:02:47: Dann machen wir das genauso.

01:02:48: Es

01:02:48: fand ich

01:02:49: wahnsinnig erfüllend, dass man sowas auch mit Gedulden machen.

01:02:53: Wir mussten jetzt nicht Vorgaben erfüllen.

01:02:56: Es muss aber so sein, die Serie soll wir dürfen das Ganze anders machen und am Ende waren damit alle sehr, sehr

01:03:02: drum Wir auch und ich finde es auch ein schönes Beispiel.

01:03:05: Auch wie Fakyu Goethe, dass das eben auch funktioniert in Deutschland so was von der Pieke auf zu produzieren.

01:03:11: also da bin ich bei dir auf jeden Fall eine richtigen Adresse.

01:03:13: aber wir sehen sehr viele Transfers Und ich liebe das, dass wir den Broadway auch nach Deutschland kriegen und so keine Frage.

01:03:19: Aber Ich bin sehr dankbar für den Mut denen es für solche Produktionen gibt Dass wir es auch zeigen und damit ja dann auch irgendwie Nachwuchsförderung betreiben und Sichtbarkeit das was wir angesprochen haben erreichen

01:03:30: Das ist was, wo der jetzt nach und zu wirklich vorne steht.

01:03:33: Und wenn man sagt den Mut haben machen, so wie man sagt das einfach wir durften machen, dann ist ein wichtiger Punkt bei dem man die Vorgaben nicht hast.

01:03:40: du kannst frei denken kommen hat auch spannende Ressenten raus die können auch schon schief gehen.

01:03:44: aber mit dem gut erst mal hast Dann wird es wenn gute Leute zusammenbringst dann wird sich das auszahlen.

01:03:52: Letzte Frage stelle ich meistens in die Richtung natürlich nach vorne gerichtet.

01:03:56: Du hast jetzt so viele Sachen schon adaptieren dürfen, arbeiten dürfen.

01:03:59: Jetzt kommt Mula Ruhstasch wahrscheinlich wieder das amerikanische Kreativteam noch mal involviert.

01:04:03: Das hat dir auch viel Spaß gemacht, dass du von Rocky erzählt.

01:04:07: Was liegt dir noch auf deinem Weg?

01:04:08: Wenn du drauflegen darfst was du willst.

01:04:12: Ich möchte gestalten und sagen, das was wir gerade gesagt haben für der Pieke auf einfach mit neu entwickeln da bin am meisten zu hause und das halt aber auch mein wissen tatsächlich dann auch weiter geben.

01:04:23: Und es ist nicht alles immer selbst smart, sondern mit Leuten zusammen bringen die Bock haben da was zu entwickeln.

01:04:27: Das ist so meinen Teil den ich beitragen will weil jetzt mittlerweile bin ich jetzt auch nicht mehr der Junge, aber gerade im Regisseur jetzt mache ich das schon eine ganze Weile und ich finde es wird Zeit dass das dann auch irgendwie weitergeht und den Weg kann ich noch ein bisschen mitgehen und da will ich gerne natürlich Neu entwickeln weiter, das ist so mein Metier am meisten.

01:04:44: Ich würde auch gerne mal ein super tolles Klassiker erzählen, aber diese Dinge voranzutreiben, dass das Jorah einfach so viel mehr sein kann und dass man merkt wir können Geschichten von uns erzählen mit einem sehr professionellen Anspruch.

01:04:57: Das ist was wo jetzt vieles geht und es auch das Rals-Regisseur als Mitautor ist oder wenn er auch als Produzent ist da bin ich total.

01:05:06: Ich habe da wenig berühmungsängste, ich bin ja so ein Angstfall mittlerweile.

01:05:10: Und vor mich wenn ich Leute auf den Weg treffe die sagen hey ich hab auch Bock daran zu machen.

01:05:14: Let's go!

01:05:16: Ja... Ich wünsche dir das von Herzen und ich bin ganz begeistert oder vorfreudig was wir noch sehen können von dir bald.

01:05:23: Und Challenger jetzt alle in ihrem Programm heft zu lesen wer nicht nur mit spielt sondern wer dran mitgewirkt hat.

01:05:30: weil Gerade bei den großen Häusern liest man namens sehr oft doppelt und dann erkennt man, finde ich auch schnell eine Handschrift von zum Beispiel mit Choreografen oder so.

01:05:39: Ich glaube wie heißt der Choreograf?

01:05:41: Der gerade bei euch bei Fuck You Good mitarbeitet.

01:05:44: Den hat man doch schon ganz oft gesehen sag' ich mal also vielleicht mal als Challenge und dann können wir ein bisschen Sichtbarkeit für euch zumindest in der Fan-Gemeinschaft schaffen.

01:05:54: Ich danke dir sehr für die Zeit!

01:05:56: Und ich habe viel gelernt Vielleicht in Hamburg-Muller Rusch habe ich bestimmt dabei.

01:06:02: Ja, genau, auf jeden Fall, sagst du scheinbar, wenn du da bist.

01:06:05: Das macht mich.

01:06:06: Vielen Dank!

01:06:07: Danke

01:06:07: Diana und einen schönen Tag noch!

01:06:16: Und so schnell ist eine Stunde dann auch schon wieder vorbei... Ich finde, wir sind diesmal richtig gut reingestartet.

01:06:21: Ich habe es gut geschafft ein zügiges Tempo um anfangen anzuschlagen aber ich hatte das ja im Intro schon erwähnt.

01:06:25: Ich war mir sicher dass wir nicht durch alle Themen durchkommen.

01:06:28: Das macht aber gar nichts weil ich es total schön fand dass wir wirklich mal tiefer einsteigen konnten in Regiearbeit von Musical und auch der Weg dahin weil es mir nicht klar war wie.

01:06:41: also es wirkt.

01:06:42: jetzt fast schon schwer ist es an diese Position zu kommen wie viele Erfahrungen man braucht und auch die viel Verantwortung man trägt.

01:06:48: Aber am Ende ist es auch toll zu sehen, wie viel Gripster reinfließt in diesen Produktion.

01:06:53: Zumindest von den Christoph gesprochen hat und wenn er sich die Mühe gibt und engagiert das für so ein Stück und auch von den KollegInnen, von denen er gesprochen hat.

01:07:00: Ich bin auch total froh noch bisschen Insights zur Fakue Goethe und Kudam rausgekitzelt zu haben!

01:07:06: Ich glaube, dass wird die Fanbase sehr freuen... Und wir haben auch noch ein bisschen Off-Record danach weitergesprochen sind noch in dieses Casting-Thema eingestiegen, weswegen eigentlich damals der initiale Kontakt von ihm und mir gestartet war.

01:07:19: Ich fand jetzt die Regie erst mal spannender aber ich verspreche euch es wird bald nochmal eine Folge zum Casting geben!

01:07:26: Und bevor wir die Folge beenden mache ich nach einmal ganz kurz Werbung für mein allerliebsten Musical-Armateurverein und zwar The Musical Company Seevetal.

01:07:35: Ich bin wieder Teil der nächsten Produktion und zwar führen wir Shrek the Musical auf und hierfür möchte ich einmal Werbung machen natürlich unbezahlt.

01:07:42: Am neunzwanzigsten, dreißigsten und einunddreißigstezehnten wird Shrek The Musical in Seevetal.

01:07:48: Das liegt zwischen Hamburg und Lüneburg aufgeführt.

01:07:51: Da kann man also aus dem Großraum Hamburg, aus dem großraum Lüneburger Hannover Bremen... Ach!

01:07:57: Aus Berlin lohnt sich es auf jeden Fall auch an Reisen Und Shrek sind eine wirklich hammerhaften Inszenierung.

01:08:04: das sage ich jetzt nicht nur weil ich Teil dessen bin Ich spiele das Lebkuchenmännchen Sondern auch Bei der The Musical Company zwar mit Laien auf die Bühne gearbeitet wird, aber alle anderen Gewerke sind professionelle Probenleitende.

01:08:17: Also Vocaloge ist zum Beispiel Professor Pascal F. Skoppe, der hier schon in einer Folge war.

01:08:22: Wir haben eine professionelle Regisseurin musikalische Leitung Technik ist alles professionell.

01:08:27: Ich schaue mir die Produktion auch immer an wenn ich nicht mache weil das einfach ein crazy Standard ist und so eine tolle Erfahrung für alle Menschen, die eben nicht professionell sind dort teilzunehmen.

01:08:37: Es gibt auch ein professionelles Orchester.

01:08:39: da kann man sich wirklich auf was freuen!

01:08:42: Den Ticket Link dazu packe ich gleich in die Beschreibung aber... Und jetzt kommt noch ein kleiner Teaser exklusiv im Podcast das werde ich auch nicht vorher auf Instagram posten und zwar am neunzehnten und zwanzigsten September bekommt ihr exklusive zwanzich Prozent Rabatt auf alle Tickets die ihr kauft und zwar mit meinem Rabattcode Master Shrek, M-Groß geschrieben und Shrek wie Shrek der Oga.

01:09:06: Also heute diese Podcastfolge hören und teilen und nächstes Wochenende Karten für Shrek in Seebetal kaufen!

01:09:14: Und ansonsten einfach ein bisschen Musical genießen vielleicht mal wieder einen Shrek reinhören das ist echt ein ganz guter Score finde ich.

01:09:20: Der macht einfach

01:09:21: gute Laune.

01:09:23: Sutton Foster ist natürlich eine Bank und nimmt Disney-Musicus aufs Korn.

01:09:28: Und das ist sehr witzig, je mehr man sich mit der Musik beschäftigt, desto mehr Augen zwingen kann.

01:09:34: Erkennt man da auch ein paar Anspielungen auf andere Musicals.

01:09:37: Ich hab schon Rant und Gypsy rausgehört.

01:09:39: Schreibe noch mal was ihr so an Track schätzt!

01:09:42: Und ansonsten vielen Dank fürs Zuhören.

01:09:44: Bis zum nächsten Mal, eure Jana.

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